|
| Thema drucken :: Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
|
Verfasst am: 16.07.2007, 10:03 Titel: Koblenz gewinnt 2:0 gegen Maccabi Tel Aviv |
|
|
|
Koblenz gewinnt 2:0 gegen Maccabi Tel Aviv
Tests verlaufen durchweg positiv
Nörtershausen - Dritter Sieg im dritten Test - Zweitligist TuS Koblenz versteht es in diesen Tagen der Vorbereitung, sich nicht allein die Fitness, sondern auch das Selbstvertrauen für die neue Spielzeit zu holen. Gegen Maccabi Tel Aviv - 2004 Gegner der Münchner Bayern in der Vorrunde der Champions League - landete die Elf von Trainer Uwe Rapolder in Nörtershausen vor 1168 überwiegend begeisterten Zuschauern einen 2:0 (1:0)-Erfolg.
Trotz der "Siegesserie" - zuvor gab es ein 3:0 gegen den FV Engers und ein 2:1 gegen den FC Metz - ist man bei der TuS bemüht, die Bodenhaftung zu bewahren. Allen voran Coach Rapolder, der nach dem Erfolg gegen die israelische Elf weitaus mehr zu kritteln denn zu loben hatte.
- FOTO -
Dribbelstark und pfeilschnell: Mit einem kurzen Haken lässt TuS-Stürmer Dragan Bogavac (Mitte) seinen Gegenspieler (Nummer 19) ins Leere laufen. Auf diese Weise erzielte der Ex-Burghausener auch das 1:0 gegen Tel Aviv. Foto: Tom Frey
Im Gegensatz zur überzeugenden Leistung bei der Partie gegen Metz war der Sieg gegen Maccabi weniger das Ergebnis eigener spielerischer Überlegenheit. Das neuerliche Erfolgserlebnis kam nur zustande, weil die Tel Aviv-Stürmer allzu fahrlässig mit ihren hochkarätigen Chancen umgingen und TuS-Torsteher Djordje Pantic darüber hinaus einen glänzenden Tag erwischt hatte.
"Wir haben schon in der besseren ersten Hälfte nicht die kompakte Spielweise an den Tag gelegt wie gegen Metz. Wir haben unser Pass-Spiel viel zu selten aufziehen können. In Durchgang zwei war dann überhaupt keine Handschrift mehr zu erkennen. Was auch daran lag, dass ich da viele Spieler eingesetzt habe, die zuletzt nicht regelmäßig mittrainieren konnten und entsprechend auch taktisch noch nicht so weit sind", analysierte Rapolder.
Dass mit der Herausnahme von Anel Dzaka nach gut einer Stunde Ordnung und Mittelfeldhoheit völlig flöten gingen, wollte der Trainer so nicht bestätigen. "Ich mache das nicht an einem Spieler fest", sagte Rapolder und machte somit mehr das Kollektiv dafür verantwortlich, dass die Partie aus TuS-Sicht immer mehr verflachte.
Dzaka war Dreh- und Angelpunkt seiner Mannschaft
Was nichts daran ändert, dass Dzaka Dreh- und Angelpunkt seiner Mannschaft war. Nicht zuletzt, weil er - zumindest in Halbzeit eins - das Spiel vor sich hatte, sehr ballsicher und umsichtig agierte.
So überzeugend wie Dzaka seine Vorbildfunktion als Kapitän und Kopf der Mannschaft auf dem Rasen erfüllt, so diplomatisch versteht der Bosnier es, die Frage zu umschiffen, auf welcher Position er sich denn wohler fühle - als zentraler Mittelfeldspieler oder auf der "tiefen neun", als temporärer Stürmer also. "Ich spiele dort, wo ich der Mannschaft am meisten helfen kann", meinte Dzaka, ließ dann aber doch eine Tendenz durchschimmern: "Natürlich ist das eine gute Position, wenn ich von hinten kommen kann. Ich denke, so hatten wir in der ersten Halbzeit auch einige gute Aktionen."
Zumeist von Dzaka initiierte Aktionen fanden oftmals den agilen und pfeilschnellen Dragan Bogavac als Adressaten. Bogavac erzielte dann auch das verdiente 1:0 für die TuS (8.), die ihre Führung in der Folgezeit noch hätte ausbauen können. Das 4:4:2-System mit einem lauffreudigen Mittelfeld und zwei stets rochierenden Stürmern (Bogavac und Fatmir Vata) bereitete der hüftsteifen Maccabi-Innenverteidigung erhebliche Probleme.
In Halbzeit zwei kamen die Gäste stärker auf, aber aus den genannten Gründen nicht zu Toren. Goran Sukalo erzielte per Foulelfmeter kurz vor Schluss schließlich das 2:0. Die Erfolgsserie der TuS hält also an.
Klaus Reimann
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
|
| Nach oben |
|
 |
chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
|
Verfasst am: 16.07.2007, 10:04 Titel: |
|
|
|
Vielspieler Traut
TuS-Neuzugang ist derzeit im Dauereinsatz
Für TuS-Neuzugang Sascha Traut ist derzeit Vollbeschäftigung angesagt. Weil der Südkoreaner Du-Ri Cha noch an einer Verhärtung im Oberschenkel laboriert, gibt der Neuzugang vom Karlsruher SC auf dem rechten Flügel in diesen Tagen den Alleinunterhalter.
Gegen Metz und auch am Samstag in der Partie gegen Maccabi Tel Aviv ging Traut als einer von ganz wenigen TuS-Akteuren über die volle Distanz. Was dem aufstrebenden Jung-Profi durchaus gelegen kommt. "Wenn ich viel spiele, ist das natürlich in erster Linie gut für meine Grundkondition." Ob er mit seinen Vollzeiteinsätzen auch eine Empfehlung ausgesprochen habe, darüber wollte sich Traut in aller Bescheidenheit nicht konkret äußern. Nur so viel: "Ich denke, ich habe eine akzeptable Leistung geboten." Worum es auch bei ihm im zehntägigen Trainingslager in Bad Bertrich geht, liegt auf der Hand. "Klar, nach den bisherigen laufintensiven Einheiten fehlt es noch an der nötigen Frische. Aber die wird noch kommen."
Das hofft - mit Blick auf die gesamte Mannschaft - auch Trainer Uwe Rapolder. "Die Wege werden jetzt kürzer und schneller. Wir müssen an unserer Dynamik und an taktischen Elementen arbeiten", umschrieb der Fußball-Lehrer den Trainingsplan für die nächsten Tage.
Für Sascha Traut ist die von Rapolder favorisierte Art des Fußballspielens eher Neuland. "Das von ihm geforderte schnelle Offensivpressing kenne ich aus Karlsruhe nicht." Er wird noch genug Gelegenheit bekommen, es eingehend zu studieren. (rei)
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-2.html |
|
| Nach oben |
|
 |
|
|
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|