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Lützler Jung Im Kader der 1.

Anmeldedatum: 02.01.2007 Beiträge: 330 Wohnort: Koblenz
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Verfasst am: 24.06.2010, 17:05 Titel: Jörg Berger |
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Fußball-Trainer Jörg Berger ist tot. Er war der Feuerwehrmann, der Retter, der Mann für schier ausweglose Situationen - seinen letzten Kampf vermochte er aber nicht zu gewinnen: Der ehemalige DDR-Auswahltrainer und Bundesliga-Coach starb im Alter von 65 Jahren nach schwerer Krankheit. Berger litt seit langer Zeit an Darmkrebs. Über Jahre hinweg hatte er gegen die Krankheit gekämpft, sich mehreren Operationen und Chemotherapien unterzogen und die Hoffnung nie aufgegeben. Das Wort "aufgeben" existierte ohnehin nicht im Vokabular Bergers, mit dieser Einstellung hatte er sich einst als Trainer einen Namen gemacht.
Wenn die Ausgangslage verfahren und die Aussicht auf Erfolg gleich Null war, dann musste Berger übernehmen. "Er hätte auch die Titanic gerettet", formulierte einst der Frankfurter Bundesligaspieler Jan-Aage Fjörtoft treffend, nachdem Berger die Hessen 1999 im spannendsten Abstiegskampf der Bundesliga-Geschichte auf wundersame Weise zum Klassenerhalt geführt hatte.
Betroffenheit allerorten
"Es war immer meine Stärke, an das Unmögliche zu glauben und andere ebenfalls davon zu überzeugen", sagte einst der frühere DDR-Oberligaspieler, der seine Frau Chris und drei Kinder hinterlässt. "Jörg Berger war ein unglaublich toller Motivator, der seine Spieler immer mit sehr viel Menschlichkeit behandelt hat und sich gut in sie hineinversetzten konnte", sagte Frankfurts Bundesliga-Rekordspieler Karl-Heinz Körbel: "Er hat uns zweimal vor dem Abstieg gerettet und nicht nur deshalb bewiesen, welch großer Trainer er gewesen ist. Ich bin tief betroffen."
Bielefeld war die letzte Station
21 Stationen als Trainer stehen bei Berger in der Vita. Meist war er erfolgreich, Frankfurt, den 1. FC Köln, Schalke 04 und Alemannia Aachen führte er nach geschafftem Klassenerhalt sogar in den Europacup. Seine letzte Station war im Mai 2009 Arminia Bielefeld, als er den Klub am letzten Spieltag übernahm, den Abstieg aber nicht mehr abwenden konnte. Zu diesem Zeitpunkt hatte Berger die heimtückische Krankheit schon seit Jahren im Körper.
Erste Operation 2002
Im Jahr 2002 hatte er sich erstmals einer Operation unterzogen, in der ihm 30 Zentimeter vom Darm entfernt wurden. Eine weitere OP folgte 2005. Drei Jahre später begann er erneut eine Chemotherapie. Zwischenzeitlich schien er den Kampf gewonnen zu haben, doch immer wieder kam es zu Rückschlägen. Zuletzt arbeitete Berger als Experte für den TV-Sender Sky und war an mehreren Projekten beteiligt. Einen seiner letzten öffentlichen Auftritte hatte Berger Anfang Mai. Als Coach führte er die deutsche Autoren-Nationalmannschaft in Dortmund zum EM-Titel gegen die Türkei (5:4). Auf dem Siegerfoto jubelte Berger damals noch ausgelassen mit.
Flucht unter falschem Namen in den Westen
1979 war Berger einst nach einem Spiel der DDR-Nachwuchsauswahl über Belgrad mit einem falschen Ausweis auf den Namen Gerd Prenzel aus dem Westen geflüchtet. Seine Frau und seinen Sohn hatte er damals zurückgelassen. Die "schwerste Entscheidung seines Lebens" sei es gewesen. Erst im Nachhinein habe er feststellen müssen, wie stark doch die Stasi war. Wie es heißt, soll er 1980 sogar einen Giftanschlag überlebt haben. Dieser Lebensabschnitt war auch wichtigster Bestandteil seiner Biografie "Meine zwei Halbzeiten: Ein Leben in Ost und West", die er 2009 herausgebracht hatte.
Der Feuerwehrmann holte nie einen Titel
Seine ersten Jahre im Westen seien schwierig gewesen. "Im Westen hat niemand auf mich gewartet", sagte der Übungsleiter einst. Das änderte sich schnell. 1979 übernahm er den Zweitligisten SV Darmstadt 98, seine erste Station in der Bundesrepublik. Über den SSV Ulm schaffte er es dann in der Saison 1981/82 in die Bundesliga. Titel holte er keine. Mit Alemannia Aachen stand er im DFB-Pokalfinale (2004), mit Eintracht Frankfurt (1990) und Schalke 04 (1996) wurde er zweimal Dritter. Aber Berger war ja nicht für Meisterschaft und Pokalsiege zuständig, er war schließlich der Feuerwehrmann.
Quelle t-online.de
Mein Beileid an die ganze Familie war total geschockt _________________ Robert Enke
* 24.08.1977
† 10.11.2009 |
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Der Wendler Spieltagsbeauftragter ;-)


Anmeldedatum: 24.01.2010 Beiträge: 2773 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 24.06.2010, 17:06 Titel: |
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R. I. P. Tiefes Beileid an die Familie. _________________ Einmal TuS, immer TuS. |
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Ralph Milan Sasic


Anmeldedatum: 30.04.2007 Beiträge: 12741 Wohnort: MYK
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Verfasst am: 24.06.2010, 18:05 Titel: |
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Mein Beileid, R.I.P. _________________ "Wenn die Eckfahne Nutella-Fahne heißt, höre ich auf."
Manfred Breuckmann zum Thema Kommerzialisierung |
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lordofkerry Alte Herren


Anmeldedatum: 19.10.2006 Beiträge: 2071
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Verfasst am: 24.06.2010, 21:50 Titel: |
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Für mich war er ein Vorbild, ein Kämpfer gegen den Abstieg und gegen den Krebs.
Immer war er für mich erste Wahl, wenn man mal wieder den Mann für das Unmögliche brauchte.
Für mich war er einer dieser Helden die Fussballgeschichte geschrieben haben ohne selbst sich in den Mittelpunkt zu stellen.
Der deutschen Trainergilde geht ein ganz Großer verloren, dessen Lücke schwer zu schließen ist, denn wen soll man jetzt rufen wenn das Unmögliche droht?
Mein herzliches Beileid und tiefe Anteilnahme gilt seiner Familie und all seinen Freunden.
Karl _________________ Unhaltbar - Lutz Pfannenstiel (Welttorhüter) |
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Verfasst am: Titel: |
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TuS-Manson Alte Herren


Anmeldedatum: 14.05.2009 Beiträge: 4170 Wohnort: Neuwied
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Verfasst am: 24.06.2010, 22:35 Titel: |
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Toller Sportler, toller Mensch!!!
Mein Beileid!!! |
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TUS_Ahrtal Kapitän der 1.

Anmeldedatum: 16.04.2010 Beiträge: 1628
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Verfasst am: 26.06.2010, 13:44 Titel: |
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| Mein Beileid für diesen tollen Menschen! Ich wünsche der Familie alle Kraft,genau diese,mit der Jörg Berger gegen den heimtückischen Krebs angekämpft hat! |
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rancher Trainer der 1.



Anmeldedatum: 22.04.2007 Beiträge: 7248 Wohnort: Waterloo
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Verfasst am: 26.06.2010, 14:39 Titel: |
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Für mich hat er Größe gezeigt, nicht unbedingt wie er gegen ihn gekämpft hat, sondern wie er den Krebs angenommen und mit ihm umgegangen ist.
Er hat sich nicht zurückgezogen und ist nicht in Selbstmitleid zerflossen, sondern ist ganz offensiv mit diesem Tabuthema umgegangen.
Mein Respekt für diesen großen Sportsmann und Menschen. _________________ ***Signatur gelöscht*** |
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