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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 11.04.2008, 09:07 Titel: Ganz entspannt nach Osnabrück |
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Mit Sieg könnte 40-Punkte-Marke geknackt werden
Ganz entspannt nach Osnabrück
Koblenz - TuS Koblenz muss heute Abend beim VfL Osnabrück ran. Ein Sieg, und die Rapolder-Elf hätte frühzeitig die magische 40-Punkte-Marke erreicht.
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Können Andreas Richter (Mitte) und Marko Lomic (rechts), hier gegen Offenbachs Anestis Agritis, heute auch die Osnabrücker Stürmer stoppen?
Überspitzt könnte man es so formulieren: Die Wohlfühl-Wochen bei TuS Koblenz werden derzeit nur von einigen Fußballspielen unterbrochen, in denen es gilt, den Klassenverbleib auch rein rechnerisch endgültig unter Dach und Fach zu bringen. Aber natürlich geht es im Fußball stets um weit mehr als nur ums nackte Überleben in der Ist-Zeit. So wollen die Koblenzer heute beim VfL Osnabrück "relativ entspannt", wie Trainer Uwe Rapolder es formulierte, auf Punkteklau gehen. Nicht zuletzt gilt es, eine spielerische Entwicklung zu bestätigen, die über diese Saison hinaus Bestand haben soll.
Rapolder: "Dagegenhalten"
Entspannt im Gemüt bedeutet aber nicht auch entspannt im Auftreten. "Osnabrück geht zu Hause mit viel Leidenschaft und Emotionen zu Werke. Da müssen wir dagegenhalten. Erst wenn uns das gelingt, werden wir auch unsere spielerische Linie durchdrücken können", hat Rapolder klare Vorstellungen vom Spiel seiner Mannschaft. Das Vertrauen des Übungsleiters in das Können seiner Mannen ist nach den guten Auswärtsvorstellungen in Fürth und Gladbach gewachsen. So ist sich der Coach sicher, "dass wir heute ein sehr gutes Spiel machen und auch was mitnehmen werden". Osnabrück sei schließlich nicht mehr die Übermannschaft vor heimischem Publikum, wie das noch in der Hinrunde der Fall war. Außerdem dürfte den Niedersachsen jene Entspanntheit abgehen, mit der die TuS ihr Werk verrichten kann. Der VfL braucht noch jeden Punkt im Kampf um den Klassenverbleib.
Ein Grund mehr für die Koblenzer, sich voll reinzuhängen. "Viele Klubs schauen in diesen Wochen auf uns, weil wir so etwas wie der Wegbereiter für andere Vereine sind - ob es nun um Aufstieg oder Abstieg geht", erinnerte Rapolder an die Spiele gegen Gladbach und Offenbach. Mit einem Sieg in Osnabrück könnte die TuS auch dem FCK Schützenhilfe leisten - vorausgesetzt, die Pfälzer gewinnen selbst auch mal wieder ein Spiel.
Planungssicherheit
Die komfortable Position mit 37 Punkten aus 27 Spielen beschert den TuS-Verantwortlichen über das Gefühl wohliger Entspanntheit hinaus den Vorteil der Planungssicherheit. Dabei geht es wegen der "wirtschaftlich schwierigen Situation" (O-Ton Rapolder) vordergründig darum, junge Spieler für die kommende Spielzeit zu sichten. Solche, die bei diversen Bundesligisten den Sprung in die erste Mannschaft nicht schaffen, aber zu gut für die zweite sind. So werden in nächster Zeit sicher einige neue Gesichter für kurze Zeit beim Training auftauchen. Die TuS macht sich fit für die Zukunft - nach Möglichkeit eine Zukunft mit Platz für viel Wohlgefühl.
Klaus Reimann - Foto: Andreas Walz
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 14.04.2008, 11:04 Titel: |
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Trainer von TuS Koblenz zieht die Zügel an
Rapolder bekämpft den Schlendrian
Koblenz - Die Nacht war für die Angestellten von TuS Koblenz ziemlich kurz. Am Ende einer langen Dienstreise rollte der Mannschaftsbus um 0.30 Uhr am Stadion Oberwerth vor, und der ein oder andere TuS-Profi hätte sich die anschließende Fahrt in die heimischen vier Wände fast sparen können - am Samstag um 9 Uhr war schon wieder Training angesagt. Um 15 Uhr gab's übrigens eine weitere Einheit.
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Gute Haltungsnoten, aber keine Punkte: Beim 0:2 in Osnabrück waren die TuS-Akteure (rechts Manuel Hartmann, gegen Osnabrücks Nico Frommer) meist zweiter Sieger.
Der Verdacht liegt nahe, dass dieser ungewöhnliche Ablauf im Nachklapp einer Partie mit dem 0:2 in Osnabrück zusammenhängt. Ein Ergebnis, das man eigentlich durchaus verschmerzen könnte, bekanntlich zählt der VfL zu den eher heimstarken Vereinen der Liga. Noch dazu stehen die Koblenzer mit ihren 37 Punkten nach wie vor blendend da und liegen fast planmäßig in der von Trainer Uwe Rapolder vorgegebenen Marschtabelle.
Doch genau in dieser an sich beruhigenden Situation liegt für den Coach eine nicht unerhebliche Herausforderung. Der 49-Jährige will in seinen Reihen erst gar keinen Schlendrian aufkommen lassen. "Wir hatten weiße Schuhe, weiße Trikots, und wollten spielen wie Real Madrid, aber das können wir nicht", so Rapolders bildreiche Erklärung der Schlappe an der "Bremer Brücke", ehe er den Satz nachschob: "Dann muss man eben dem ein oder anderen Beine machen." Das saß.
Weiße Fahne gehisst
Um den Gedanken weiterzuführen: Rapolder hätte auch sagen können, dass die TuS eigentlich schon nach einer halben Stunde die weiße Fahne gehisst hatte. Einer bis dahin zumindest in der Defensive ordentlichen Leistung folgten 60 Minuten, in denen der Mannschaft die Entschlossenheit fehlte, sich gegen die drohende Niederlage zu wehren. Nur ein Beispiel von vielen: Der Auftritt des eingewechselten Noureddine Daham nach der Pause glich einer Provokation. Und selbst die ansonsten so zweikampfstarken Innenverteidiger Andreas Richter und Branimir Bajic wurden ein ums andere Mal schlimm eingedreht. Rapolder: "Beide standen neben sich."
Da fiel es letztlich noch nicht einmal ins Gewicht, dass die Gastgeber durch einen höchst zweifelhaften Elfmeter erst ins Rollen gekommen waren. "Osnabrück wollte den Sieg einfach mehr als wir", brachte es der TuS-Trainer auf den Punkt. Das Ganze in Zahlen: Für die Koblenzer standen zwar 50 Prozent Ballbesitz, aber unter dem Strich nur zwei Torchancen zu Buche.
Charaktertest
Bleibt die Frage, ob diese zahlreichen Mängel eine einmalige Unpässlichkeit waren - oder der Beginn eines schleichenden Prozesses der Selbstzufriedenheit. "Ich bin weit davon entfernt, jetzt alles infrage zu stellen", so der Coach, "aber wir müssen jetzt natürlich reagieren." Verständlich, der Coach will vor den abschließenden sechs Partien die erfolgreiche Arbeit von acht Monaten nicht leichtfertig gefährden.
Zwischen Rang sieben und 13 ist noch alles möglich - eine einstellige Platzierung wäre indes nicht zuletzt wegen der höheren Fernsehgelder erstrebenswert. Somit wird die anstehende Partie am Mittwoch um 17.30 Uhr gegen Freiburg fast so etwas wie ein Charaktertest für die TuS-Kicker. Einige Akteure vom Freitag werden sich dann wohl auf der Bank wiederfinden.
Sven Sabock
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 14.04.2008, 11:04 Titel: |
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VfL Osnabrück - TuS Koblenz 2:0 (1:0)
Die TuS-Spieler in der Einzelkritik
Dennis Eilhoff: Einziger TuS-Akteur mit Normalform. Hielt de Wits Strafstoß und vereitelte mit einigen guten Aktionen eine höhere Schlappe.
Du-Ri Cha: Disqualifizierte sich selbst, indem er eine Flanke in die Mitte klärte und Osnabrücks Frommer damit zum entscheidenden 0:2 einlud. Uninspirierter Auftritt.
Branimir Bajic: Verlor mit zunehmender Spieldauer nicht nur die Konzentration, sondern auch den Biss in den Zweikämpfen. Enorm hohe Fehlerquote an diesem Tag.
Andreas Richter: Im Vergleich zu Bajic etwas solider, insgesamt aber deutlich unter der Form der letzten Wochen. Leistete seinen Beitrag zu den vielen Löchern in der TuS-Viererkette.
Marko Lomic: Kann prima Fußball spielen. Das wusste man bereits. Kann seiner Mannschaft damit allein an einem schlechten Tag nicht weiterhelfen. Das hatte man befürchtet.
Manuel Hartmann: Versuchte zu retten, was zu retten war - mit mäßigem Erfolg. Diesmal vor allem ohne jegliche Impulse im Spielaufbau.
Frank Wiblishauser: Spielte bis zur 43. Minute und mischte folglich in der besseren Koblenzer Halbzeit mit. Musste dann verletzungsbedingt raus.
Sascha Traut: Erhielt die Chance, sich von Beginn an zu zeigen - und konnte sie auch mangels Anspielen nicht nutzen. Auf der rechten Seite ohne nachhaltigen Druck.
Ardijan Djokaj: Wenn es mal gute Aktionen im TuS-Spiel gab, war er in der Regel daran beteiligt. Bemüht, aber in den entscheidenden Szenen ohne die nötige Präzision.
Anel Dzaka: Fand sich auf dem linken Flügel wieder - und schaffte es kaum, über seine Seite Dampf zu machen. Ein abermals unglücklicher Auftritt auf der Suche nach der eigenen Form.
Fatmir Vata: Kratzte und biss ein wenig, blieb aber ohne zwingende Offensivaktion. Musste zur Halbzeit raus, weil er Gelb-Rot-gefährdet war.
Rüdiger Ziehl: Kam für Wiblishauser und zeigte eine engagierte Vorstellung. Konnte die Defensive dennoch nur bedingt stabilisieren.
Noureddine Daham: Kam zur Pause. Verweigerte dann 45 Minuten lang die Arbeit.
Tayfun Pektürk: Wurde in einer Phase eingewechselt, als bei Koblenz schon nichts mehr ging. Konnte daran nichts ändern.
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-2.html |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 14.04.2008, 14:36 Titel: |
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Ganz ohne Kampf geht es nicht
Akteure von TuS Koblenz zeigen sich nach der Niederlage in Osnabrück selbstkritisch - Nur zwei zwingende Torchancen
Seit Wochen befindet sich TuS Koblenz in der Tabelle der Zweiten Liga jenseits von Gut und Böse. Die blutleere Leistung beim 0:2 in Osnabrück lässt befürchten, dass dies für den Rest der Saison zum Problem werden könnte.
OSNABRÜCK. Thomas Cichon hatte bereits auf ihn gewartet. Mit dem Mobiltelefon am rechten Ohr und einem Grinsen im Gesicht empfing der an diesem Tag gesperrte Kapitän des VfL Osnabrück seinen Trainer Claus-Dieter Wollitz - der ihm dann auch den Gefallen tat, sogleich nach den Ereignissen auf den übrigen Plätzen zu fragen. "Wie haben die anderen gespielt?", sprudelte es aus Wollitz heraus, und Cichon frohlockte: "Lautern 0:0!"
Szenen wie diese sind typisch für jene Wochen, in denen eine Saison auf ihre Zielgerade einbiegt - mindestens genauso wichtig wie das eigene Resultat sind die Punktverluste der direkten Konkurrenz. Als aber wenige Minuten nach Wollitz die Akteure der TuS Koblenz vom Spielfeld trotteten, musste niemand danach fragen, was sich in Fußball-Deutschland an diesem Abend sonst so abgespielt hatte. Platz sieben bis zehn - so sah das Spektrum der Koblenzer Möglichkeiten vor diesem Spieltag aus, und man musste kein Tiefenpsychologe sein, um zu ergründen, dass die müde Vorstellung der TuS beim VfL Osnabrück einiges mit dieser Ausgangslage zu tun hatte.
Einer der wenigen, denen man zumindest das Engagement nicht absprechen konnte, war der kurz vor der Pause eingewechselte Rüdiger Ziehl. "Wir haben uns eigentlich bemüht", sagte er, "aber so etwas steht ja auch immer nur auf den schlechten Zeugnissen." Dass seine Mannschaft einen schwachen Auftritt hingelegt hatte, war auch Ziehl nicht entgangen, der in der zweiten Halbzeit fast ausschließlich mit Defensivarbeit beschäftigt war, weil die Koblenzer nach vorne einfach nichts zustande bringen konnten - oder wollten. "Osnabrück hatte heute vielleicht mehr Leidenschaft", mutmaßte Ziehl, warum ein zunächst recht ausgeglichenes Spiel mehr und mehr zu einer einseitigen Angelegenheit wurde. Damit traf er den Punkt: Auf der einen Seite rannten die Osnabrücker im Kampf um den Klassenerhalt um jeden Ball, wohingegen sich die TuS von dieser Courage den Schneid abkaufen ließ.
Am Ende war es ein Erfolg, den die Osnabrücker erzwungen und nicht unbedingt erspielt hatten. "Wir müssen in Zukunft zuerst wieder kämpfen und uns über gewonnene Zweikämpfe die Chancen erarbeiten", hatte Kapitän Anel Dzaka erkannt, worauf es in den letzten Wochen dieser Saison ankommen wird, wenn die TuS sich ihre bis dato gute Bilanz nicht zerstören will. Entscheidend ist dieser Hinweis vor allem deshalb, weil das letztliche Ergebnis über die eigentlichen Kräfteverhältnisse hinwegtäuschte. Nur zwei richtig guten Torchancen durch Djokaj (51., 89.) standen zwei Lattentreffer der Osnabrücker sowie zahlreiche schlampig ausgespielte Überzahlsituationen gegenüber.
"Wir stehen zwar im Niemandsland der Tabelle, aber so geht es nicht", schimpfte auch TuS-Trainer Uwe Rapolder und stellte für die Partie gegen den SC Freiburg am Mittwoch einige personelle Änderungen in Aussicht. Warnende Worte kamen auch von Dzaka, der sagte: "Wir haben unser Ziel noch nicht erreicht und brauchen noch drei Punkte." Weil aber mit Blick auf die Abstiegszone nun wirklich nichts mehr geschehen kann, sollte dies nicht der maßgebliche Anlass dafür sein, in den verbleibenden Spielen mehr Engagement zu zeigen.
Im Sommer muss TuS Koblenz den Spielerkader vermutlich verschlanken. Spätestens in der kommenden Saison wird daher ohne die fußballerischen Grundtugenden erst recht nichts mehr gehen. Trainer Rapolder wird künftig noch genauer darauf achten, auf welche seiner Spieler er sich verlassen kann - und auf welche nicht. Christoph Oster
Quelle: Rhein-Zeitung - 14.04.2008, Seite 29 |
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Verfasst am: Titel: |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 14.04.2008, 14:37 Titel: |
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Vata: So etwas habe ich noch nie erlebt
TuS-Stürmer muss Gelb-Rot-gefährdet vom Platz
OSNABRÜCK. Fatmir Vatas Arbeitszeit blieb im Spiel beim VfL Osnabrück überschaubar. In der Halbzeitpause blieb der albanische Stürmer der TuS Koblenz in der Kabine, nachdem er einen fleißigen, aber glücklosen Auftritt hingelegt hatte. Nach einem Disput mit Schiedsrichter Peter Gagelmann inklusive Verwarnung war es Trainer Uwe Rapolder zu riskant geworden, Vata auf dem Spielfeld zu lassen.
Es gibt Tage, an denen einfach nichts geht. War das heute ein solcher Tag, Herr Vata?
Na ja, in der ersten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt und waren besser als Osnabrück. Dann kamen zwei Szenen in unserem Strafraum, wobei der Schiedsrichter einen Elfmeter gegeben hat, der ganz klar keiner war. Ich wollte ihm sagen, dass er einen Fehler gemacht hat, und dann hat er mir Gelb gegeben. Vor der Halbzeit ist er dann zu unserem Trainer gegangen und hat ihm gesagt, er solle mich auswechseln, weil ich sonst vom Platz fliege. So was habe ich noch nie erlebt.
Dennoch war der Gegner spätestens nach der Pause klar überlegen.
In der zweiten Halbzeit haben sich die Osnabrücker ihren Sieg dann letztlich verdient. Wir wussten, dass es bei einem 0:1-Rückstand gefährlich werden würde, und sie hatten dann ja auch zwei, drei gute Chancen - obwohl das Tor zum 2:0 nicht rausgespielt war. Heute hatte der Schiri was dagegen, aber wir machen alle Fehler, und dann darf ihm das auch passieren.
War es heute ein Sieg der kämpferisch überlegenen Mannschaft?
Wir wollten unsere Stärken ins Spiel bringen: über die Zweikämpfe zu Kontern kommen und dann mit vertikalen Pässen unsere Spielkultur zeigen. Aber es hat uns der letzte Biss gefehlt. Wir wussten allerdings vorher, dass wir gegen diesen kämpfenden Gegner nicht mehr als zwei, drei Chancen bekommen und diese dann nutzen müssen.
Die TuS steht in der Tabelle jenseits von Gut und Böse, Osnabrück nicht. Hat das heute eine Rolle gespielt?
Das hat man heute in der zweiten Halbzeit gesehen. Für uns geht es nur noch um die Punktprämie, bei Osnabrück geht es darum, einen ganzen Verein im Profifußball zu etablieren. Deshalb hat der Gegner verdient gewonnen.
Das Gespräch führte Christoph Oster
Quelle: Rhein-Zeitung - 14.04.2008, Seite 29 |
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budoco A-Jugend-Spieler


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Verfasst am: 14.04.2008, 18:14 Titel: |
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| chris hat Folgendes geschrieben: | | Weil aber mit Blick auf die Abstiegszone nun wirklich nichts mehr geschehen kann, |
Was soll denn das immer heißen ? Wieso kann nichts mehr passieren ?
Es sind noch 6 Spiele mit 18 Punkten.
Mal zum Vergleich aus dem Bericht im Kicker zum letzten Spieltag:
| Kicker hat Folgendes geschrieben: |
Vielleicht kommt der SV Wehen Wiesbaden da am Donnerstag gerade recht. Die Punktausbeute der Hessen (nur ein Zähler aus fünf Spielen) ließ zuletzt ebenfalls zu wünschen übrig. Die Furcht vor einer Negativserie ist greifbar: "Wenn es ungünstig läuft, gibt es am Ende doch noch das befürchtete Abstiegsendspiel gegen Paderborn. Das müssen wir in den nächsten Wochen unbedingt verhindern", fordert Teamchef Christian Hock. Dabei hat seine Mannschaft noch zwei Zähler mehr auf dem Konto als 1860.
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und genauso viele Zähler wie wir ...  |
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