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Ganz entspannt nach Osnabrück

 
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chris
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BeitragVerfasst am: 11.04.2008, 09:07    Titel: Ganz entspannt nach Osnabrück Antworten mit Zitat

Mit Sieg könnte 40-Punkte-Marke geknackt werden

Ganz entspannt nach Osnabrück

Koblenz - TuS Koblenz muss heute Abend beim VfL Osnabrück ran. Ein Sieg, und die Rapolder-Elf hätte früh­zei­tig die magische 40-Punkte-Marke erreicht.

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Können Andreas Richter (Mitte) und Marko Lomic (rechts), hier gegen Offen­bachs Anestis Agritis, heute auch die Osna­brü­cker Stürmer stoppen?

Über­spitzt könnte man es so for­mulie­ren: Die Wohlfühl-Wochen bei TuS Koblenz werden derzeit nur von einigen Fuß­ball­spie­len unter­bro­chen, in denen es gilt, den Klas­sen­ver­bleib auch rein rech­nerisch endgültig unter Dach und Fach zu bringen. Aber natürlich geht es im Fußball stets um weit mehr als nur ums nackte Überleben in der Ist-Zeit. So wollen die Koblenzer heute beim VfL Osnabrück "relativ entspannt", wie Trainer Uwe Rapolder es for­mulierte, auf Punk­teklau gehen. Nicht zuletzt gilt es, eine spie­leri­sche Ent­wick­lung zu bestäti­gen, die über diese Saison hinaus Bestand haben soll.

Rapolder: "Dage­gen­hal­ten"

Entspannt im Gemüt bedeutet aber nicht auch entspannt im Auftreten. "Osnabrück geht zu Hause mit viel Lei­den­schaft und Emotionen zu Werke. Da müssen wir dage­gen­hal­ten. Erst wenn uns das gelingt, werden wir auch unsere spie­leri­sche Linie durch­drü­cken können", hat Rapolder klare Vor­stel­lun­gen vom Spiel seiner Mann­schaft. Das Vertrauen des Übungs­lei­ters in das Können seiner Mannen ist nach den guten Aus­wärts­vor­stel­lun­gen in Fürth und Gladbach gewachsen. So ist sich der Coach sicher, "dass wir heute ein sehr gutes Spiel machen und auch was mitnehmen werden". Osnabrück sei schließ­lich nicht mehr die Über­mann­schaft vor hei­mischem Publikum, wie das noch in der Hinrunde der Fall war. Außerdem dürfte den Nie­der­sach­sen jene Ent­spannt­heit abgehen, mit der die TuS ihr Werk ver­rich­ten kann. Der VfL braucht noch jeden Punkt im Kampf um den Klas­sen­ver­bleib.

Ein Grund mehr für die Koblenzer, sich voll rein­zuhän­gen. "Viele Klubs schauen in diesen Wochen auf uns, weil wir so etwas wie der Weg­berei­ter für andere Vereine sind - ob es nun um Aufstieg oder Abstieg geht", erinnerte Rapolder an die Spiele gegen Gladbach und Offenbach. Mit einem Sieg in Osnabrück könnte die TuS auch dem FCK Schüt­zen­hilfe leisten - vor­aus­gesetzt, die Pfälzer gewinnen selbst auch mal wieder ein Spiel.

Pla­nungs­sicher­heit

Die kom­for­table Position mit 37 Punkten aus 27 Spielen beschert den TuS-Verant­wort­lichen über das Gefühl wohliger Ent­spannt­heit hinaus den Vorteil der Pla­nungs­sicher­heit. Dabei geht es wegen der "wirt­schaft­lich schwie­rigen Situation" (O-Ton Rapolder) vor­der­grün­dig darum, junge Spieler für die kommende Spielzeit zu sichten. Solche, die bei diversen Bun­des­ligis­ten den Sprung in die erste Mann­schaft nicht schaffen, aber zu gut für die zweite sind. So werden in nächster Zeit sicher einige neue Gesichter für kurze Zeit beim Training auf­tau­chen. Die TuS macht sich fit für die Zukunft - nach Mög­lich­keit eine Zukunft mit Platz für viel Wohl­gefühl.

Klaus Reimann - Foto: Andreas Walz

Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html
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chris
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BeitragVerfasst am: 14.04.2008, 11:04    Titel: Antworten mit Zitat

Trainer von TuS Koblenz zieht die Zügel an

Rapolder bekämpft den Schlen­drian

Koblenz - Die Nacht war für die Ange­stell­ten von TuS Koblenz ziemlich kurz. Am Ende einer langen Dien­streise rollte der Mann­schafts­bus um 0.30 Uhr am Stadion Oberwerth vor, und der ein oder andere TuS-Profi hätte sich die ansch­ließende Fahrt in die hei­mischen vier Wände fast sparen können - am Samstag um 9 Uhr war schon wieder Training angesagt. Um 15 Uhr gab's übrigens eine weitere Einheit.

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Gute Hal­tungs­noten, aber keine Punkte: Beim 0:2 in Osnabrück waren die TuS-Akteure (rechts Manuel Hartmann, gegen Osna­brücks Nico Frommer) meist zweiter Sieger.

Der Verdacht liegt nahe, dass dieser unge­wöhn­liche Ablauf im Nachklapp einer Partie mit dem 0:2 in Osnabrück zusam­men­hängt. Ein Ergebnis, das man eigent­lich durchaus ver­schmer­zen könnte, bekannt­lich zählt der VfL zu den eher heim­star­ken Vereinen der Liga. Noch dazu stehen die Koblenzer mit ihren 37 Punkten nach wie vor blendend da und liegen fast planmäßig in der von Trainer Uwe Rapolder vor­gege­benen Marsch­tabelle.

Doch genau in dieser an sich beru­higen­den Situation liegt für den Coach eine nicht uner­heb­liche Her­aus­for­derung. Der 49-Jährige will in seinen Reihen erst gar keinen Schlen­drian aufkommen lassen. "Wir hatten weiße Schuhe, weiße Trikots, und wollten spielen wie Real Madrid, aber das können wir nicht", so Rapolders bild­rei­che Erklärung der Schlappe an der "Bremer Brücke", ehe er den Satz nachschob: "Dann muss man eben dem ein oder anderen Beine machen." Das saß.

Weiße Fahne gehisst

Um den Gedanken wei­ter­zuführen: Rapolder hätte auch sagen können, dass die TuS eigent­lich schon nach einer halben Stunde die weiße Fahne gehisst hatte. Einer bis dahin zumindest in der Defensive ordent­lichen Leistung folgten 60 Minuten, in denen der Mann­schaft die Ent­schlos­sen­heit fehlte, sich gegen die drohende Nie­der­lage zu wehren. Nur ein Beispiel von vielen: Der Auftritt des ein­gewech­sel­ten Nou­red­dine Daham nach der Pause glich einer Pro­voka­tion. Und selbst die ansonsten so zwei­kampf­star­ken Innen­ver­tei­diger Andreas Richter und Branimir Bajic wurden ein ums andere Mal schlimm ein­gedreht. Rapolder: "Beide standen neben sich."

Da fiel es letztlich noch nicht einmal ins Gewicht, dass die Gastgeber durch einen höchst zwei­fel­haf­ten Elfmeter erst ins Rollen gekommen waren. "Osnabrück wollte den Sieg einfach mehr als wir", brachte es der TuS-Trainer auf den Punkt. Das Ganze in Zahlen: Für die Koblenzer standen zwar 50 Prozent Ball­besitz, aber unter dem Strich nur zwei Tor­chan­cen zu Buche.

Cha­rak­ter­test

Bleibt die Frage, ob diese zahl­rei­chen Mängel eine einmalige Unpäss­lich­keit waren - oder der Beginn eines schlei­chen­den Prozesses der Selbst­zufrie­den­heit. "Ich bin weit davon entfernt, jetzt alles infrage zu stellen", so der Coach, "aber wir müssen jetzt natürlich reagieren." Ver­ständ­lich, der Coach will vor den absch­ließen­den sechs Partien die erfolg­rei­che Arbeit von acht Monaten nicht leicht­fer­tig gefährden.

Zwischen Rang sieben und 13 ist noch alles möglich - eine ein­stel­lige Plat­zie­rung wäre indes nicht zuletzt wegen der höheren Fern­seh­gel­der erstre­bens­wert. Somit wird die anste­hende Partie am Mittwoch um 17.30 Uhr gegen Freiburg fast so etwas wie ein Cha­rak­ter­test für die TuS-Kicker. Einige Akteure vom Freitag werden sich dann wohl auf der Bank wie­der­fin­den.

Sven Sabock

Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html
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chris
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BeitragVerfasst am: 14.04.2008, 11:04    Titel: Antworten mit Zitat

VfL Osnabrück - TuS Koblenz 2:0 (1:0)

Die TuS-Spieler in der Ein­zel­kri­tik

Dennis Eilhoff: Einziger TuS-Akteur mit Nor­mal­form. Hielt de Wits Strafstoß und ver­eitelte mit einigen guten Aktionen eine höhere Schlappe.

Du-Ri Cha: Dis­qua­lifi­zierte sich selbst, indem er eine Flanke in die Mitte klärte und Osna­brücks Frommer damit zum ent­schei­den­den 0:2 einlud. Unin­spi­rier­ter Auftritt.

Branimir Bajic: Verlor mit zuneh­men­der Spieldauer nicht nur die Kon­zen­tra­tion, sondern auch den Biss in den Zwei­kämp­fen. Enorm hohe Feh­ler­quote an diesem Tag.

Andreas Richter: Im Vergleich zu Bajic etwas solider, insgesamt aber deutlich unter der Form der letzten Wochen. Leistete seinen Beitrag zu den vielen Löchern in der TuS-Vie­rer­kette.

Marko Lomic: Kann prima Fußball spielen. Das wusste man bereits. Kann seiner Mann­schaft damit allein an einem schlech­ten Tag nicht wei­ter­hel­fen. Das hatte man befürch­tet.

Manuel Hartmann: Versuchte zu retten, was zu retten war - mit mäßigem Erfolg. Diesmal vor allem ohne jegliche Impulse im Spie­lauf­bau.

Frank Wib­lis­hau­ser: Spielte bis zur 43. Minute und mischte folglich in der besseren Koblenzer Halbzeit mit. Musste dann ver­let­zungs­bedingt raus.

Sascha Traut: Erhielt die Chance, sich von Beginn an zu zeigen - und konnte sie auch mangels Anspielen nicht nutzen. Auf der rechten Seite ohne nach­hal­tigen Druck.

Ardijan Djokaj: Wenn es mal gute Aktionen im TuS-Spiel gab, war er in der Regel daran beteiligt. Bemüht, aber in den ent­schei­den­den Szenen ohne die nötige Präzision.

Anel Dzaka: Fand sich auf dem linken Flügel wieder - und schaffte es kaum, über seine Seite Dampf zu machen. Ein abermals unglück­licher Auftritt auf der Suche nach der eigenen Form.

Fatmir Vata: Kratzte und biss ein wenig, blieb aber ohne zwingende Offen­sivak­tion. Musste zur Halbzeit raus, weil er Gelb-Rot-gefährdet war.

Rüdiger Ziehl: Kam für Wib­lis­hau­ser und zeigte eine enga­gierte Vor­stel­lung. Konnte die Defensive dennoch nur bedingt sta­bili­sie­ren.

Nou­red­dine Daham: Kam zur Pause. Ver­wei­gerte dann 45 Minuten lang die Arbeit.

Tayfun Pektürk: Wurde in einer Phase ein­gewech­selt, als bei Koblenz schon nichts mehr ging. Konnte daran nichts ändern.

Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-2.html
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chris
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BeitragVerfasst am: 14.04.2008, 14:36    Titel: Antworten mit Zitat

Ganz ohne Kampf geht es nicht

Akteure von TuS Koblenz zeigen sich nach der Niederlage in Osnabrück selbstkritisch - Nur zwei zwingende Torchancen

Seit Wochen befindet sich TuS Koblenz in der Tabelle der Zweiten Liga jenseits von Gut und Böse. Die blutleere Leistung beim 0:2 in Osnabrück lässt befürchten, dass dies für den Rest der Saison zum Problem werden könnte.

OSNABRÜCK. Thomas Cichon hatte bereits auf ihn gewartet. Mit dem Mobiltelefon am rechten Ohr und einem Grinsen im Gesicht empfing der an diesem Tag gesperrte Kapitän des VfL Osnabrück seinen Trainer Claus-Dieter Wollitz - der ihm dann auch den Gefallen tat, sogleich nach den Ereignissen auf den übrigen Plätzen zu fragen. "Wie haben die anderen gespielt?", sprudelte es aus Wollitz heraus, und Cichon frohlockte: "Lautern 0:0!"

Szenen wie diese sind typisch für jene Wochen, in denen eine Saison auf ihre Zielgerade einbiegt - mindestens genauso wichtig wie das eigene Resultat sind die Punktverluste der direkten Konkurrenz. Als aber wenige Minuten nach Wollitz die Akteure der TuS Koblenz vom Spielfeld trotteten, musste niemand danach fragen, was sich in Fußball-Deutschland an diesem Abend sonst so abgespielt hatte. Platz sieben bis zehn - so sah das Spektrum der Koblenzer Möglichkeiten vor diesem Spieltag aus, und man musste kein Tiefenpsychologe sein, um zu ergründen, dass die müde Vorstellung der TuS beim VfL Osnabrück einiges mit dieser Ausgangslage zu tun hatte.

Einer der wenigen, denen man zumindest das Engagement nicht absprechen konnte, war der kurz vor der Pause eingewechselte Rüdiger Ziehl. "Wir haben uns eigentlich bemüht", sagte er, "aber so etwas steht ja auch immer nur auf den schlechten Zeugnissen." Dass seine Mannschaft einen schwachen Auftritt hingelegt hatte, war auch Ziehl nicht entgangen, der in der zweiten Halbzeit fast ausschließlich mit Defensivarbeit beschäftigt war, weil die Koblenzer nach vorne einfach nichts zustande bringen konnten - oder wollten. "Osnabrück hatte heute vielleicht mehr Leidenschaft", mutmaßte Ziehl, warum ein zunächst recht ausgeglichenes Spiel mehr und mehr zu einer einseitigen Angelegenheit wurde. Damit traf er den Punkt: Auf der einen Seite rannten die Osnabrücker im Kampf um den Klassenerhalt um jeden Ball, wohingegen sich die TuS von dieser Courage den Schneid abkaufen ließ.

Am Ende war es ein Erfolg, den die Osnabrücker erzwungen und nicht unbedingt erspielt hatten. "Wir müssen in Zukunft zuerst wieder kämpfen und uns über gewonnene Zweikämpfe die Chancen erarbeiten", hatte Kapitän Anel Dzaka erkannt, worauf es in den letzten Wochen dieser Saison ankommen wird, wenn die TuS sich ihre bis dato gute Bilanz nicht zerstören will. Entscheidend ist dieser Hinweis vor allem deshalb, weil das letztliche Ergebnis über die eigentlichen Kräfteverhältnisse hinwegtäuschte. Nur zwei richtig guten Torchancen durch Djokaj (51., 89.) standen zwei Lattentreffer der Osnabrücker sowie zahlreiche schlampig ausgespielte Überzahlsituationen gegenüber.

"Wir stehen zwar im Niemandsland der Tabelle, aber so geht es nicht", schimpfte auch TuS-Trainer Uwe Rapolder und stellte für die Partie gegen den SC Freiburg am Mittwoch einige personelle Änderungen in Aussicht. Warnende Worte kamen auch von Dzaka, der sagte: "Wir haben unser Ziel noch nicht erreicht und brauchen noch drei Punkte." Weil aber mit Blick auf die Abstiegszone nun wirklich nichts mehr geschehen kann, sollte dies nicht der maßgebliche Anlass dafür sein, in den verbleibenden Spielen mehr Engagement zu zeigen.

Im Sommer muss TuS Koblenz den Spielerkader vermutlich verschlanken. Spätestens in der kommenden Saison wird daher ohne die fußballerischen Grundtugenden erst recht nichts mehr gehen. Trainer Rapolder wird künftig noch genauer darauf achten, auf welche seiner Spieler er sich verlassen kann - und auf welche nicht. Christoph Oster

Quelle: Rhein-Zeitung - 14.04.2008, Seite 29
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chris
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BeitragVerfasst am: 14.04.2008, 14:37    Titel: Antworten mit Zitat

Vata: So etwas habe ich noch nie erlebt

TuS-Stürmer muss Gelb-Rot-gefährdet vom Platz

OSNABRÜCK. Fatmir Vatas Arbeitszeit blieb im Spiel beim VfL Osnabrück überschaubar. In der Halbzeitpause blieb der albanische Stürmer der TuS Koblenz in der Kabine, nachdem er einen fleißigen, aber glücklosen Auftritt hingelegt hatte. Nach einem Disput mit Schiedsrichter Peter Gagelmann inklusive Verwarnung war es Trainer Uwe Rapolder zu riskant geworden, Vata auf dem Spielfeld zu lassen.

Es gibt Tage, an denen einfach nichts geht. War das heute ein solcher Tag, Herr Vata?

Na ja, in der ersten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt und waren besser als Osnabrück. Dann kamen zwei Szenen in unserem Strafraum, wobei der Schiedsrichter einen Elfmeter gegeben hat, der ganz klar keiner war. Ich wollte ihm sagen, dass er einen Fehler gemacht hat, und dann hat er mir Gelb gegeben. Vor der Halbzeit ist er dann zu unserem Trainer gegangen und hat ihm gesagt, er solle mich auswechseln, weil ich sonst vom Platz fliege. So was habe ich noch nie erlebt.

Dennoch war der Gegner spätestens nach der Pause klar überlegen.

In der zweiten Halbzeit haben sich die Osnabrücker ihren Sieg dann letztlich verdient. Wir wussten, dass es bei einem 0:1-Rückstand gefährlich werden würde, und sie hatten dann ja auch zwei, drei gute Chancen - obwohl das Tor zum 2:0 nicht rausgespielt war. Heute hatte der Schiri was dagegen, aber wir machen alle Fehler, und dann darf ihm das auch passieren.

War es heute ein Sieg der kämpferisch überlegenen Mannschaft?

Wir wollten unsere Stärken ins Spiel bringen: über die Zweikämpfe zu Kontern kommen und dann mit vertikalen Pässen unsere Spielkultur zeigen. Aber es hat uns der letzte Biss gefehlt. Wir wussten allerdings vorher, dass wir gegen diesen kämpfenden Gegner nicht mehr als zwei, drei Chancen bekommen und diese dann nutzen müssen.

Die TuS steht in der Tabelle jenseits von Gut und Böse, Osnabrück nicht. Hat das heute eine Rolle gespielt?

Das hat man heute in der zweiten Halbzeit gesehen. Für uns geht es nur noch um die Punktprämie, bei Osnabrück geht es darum, einen ganzen Verein im Profifußball zu etablieren. Deshalb hat der Gegner verdient gewonnen.

Das Gespräch führte Christoph Oster

Quelle: Rhein-Zeitung - 14.04.2008, Seite 29
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budoco
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BeitragVerfasst am: 14.04.2008, 18:14    Titel: Antworten mit Zitat

chris hat Folgendes geschrieben:
Weil aber mit Blick auf die Abstiegszone nun wirklich nichts mehr geschehen kann,


Was soll denn das immer heißen ? Wieso kann nichts mehr passieren ?
Es sind noch 6 Spiele mit 18 Punkten.

Mal zum Vergleich aus dem Bericht im Kicker zum letzten Spieltag:

Kicker hat Folgendes geschrieben:

Vielleicht kommt der SV Wehen Wiesbaden da am Donnerstag gerade recht. Die Punktausbeute der Hessen (nur ein Zähler aus fünf Spielen) ließ zuletzt ebenfalls zu wünschen übrig. Die Furcht vor einer Negativserie ist greifbar: "Wenn es ungünstig läuft, gibt es am Ende doch noch das befürchtete Abstiegsendspiel gegen Paderborn. Das müssen wir in den nächsten Wochen unbedingt verhindern", fordert Teamchef Christian Hock. Dabei hat seine Mannschaft noch zwei Zähler mehr auf dem Konto als 1860.


und genauso viele Zähler wie wir ... Gähn
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