chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 26.11.2007, 12:00 Titel: Fan-Chaoten drohen drastische Strafen |
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Fan-Chaoten drohen drastische Strafen
Suche nach Brandstiftern im Koblenzer Block - Künftig verstärkte Polizeipräsenz bei TuS-Spielen
WIESBADEN. Spätestens seit Freitagabend ist es in Koblenz mit der heilen Fan-Welt vorbei. Nachdem gleich zu Beginn der Partie in Wiesbaden zunächst ein bengalisches Feuer und anschließend zwei Rauchbomben in der TuS-Kurve gezündet wurden, will der Verein alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die Chaoten aus dem Stadion zu verbannen. "Wir werden versuchen, diejenigen zu identifizieren und dann mit aller Härte die entsprechenden Sanktionen durchziehen", so TuS-Geschäftsführer Hermann *****, der heute mit den Verantwortlichen in Wiesbaden Kontakt aufnehmen will, um gesicherte Informationen zu den Vorfällen zu bekommen.
Fest steht, dass es durch die starke Rauchentwicklung mindestens einen Verletzten gegeben hat. Alles weitere ist auch für den TuS-Fanbeauftragten Daniel Schweitzer bislang nur Spekulation - ändert aber nichts an den Auswüchsen, mit denen man sich jetzt beschäftigen muss. "Ich habe per E-Mail Bilder erhalten, die wir jetzt auswerten werden", sagt Schweitzer, der nicht voreilig einen Verdacht äußern will. Nur soviel steht für ihn fest: Die Fan-Gruppierung "Inferno Koblenz" hat mit der Aktion nichts zu tun. Schweitzer will sich nun mit den Fanclub-Vorsitzenden zusammensetzen und hofft, dass anschließend die "Selbstreinigungskräfte" innerhalb der Anhängerschaft greifen. Bei der Aufarbeitung des Ganzen wird zudem zu klären sein, wie die Rauchkörper überhaupt in den Block geschleust werden konnten.
Das alles ändert freilich nichts daran, dass sich die Koblenzer Fans sowohl beim Heim- als auch bei Auswärtsspielen künftig wohl einem größerem Polizei-Aufgebot gegenübersehen werden. Obendrein hat der Verein eine Geldstrafe vom Deutschen Fußball-Bund zu befürchten. "Wir werden es nicht zulassen, dass einige Irre den Namen der TuS beschädigen", sagt *****, "wir werden den Kontakt mit den Sicherheitskräften suchen, um die Dinge aufzuklären." Denn, so *****: "Wir haben eine Verantwortung gegenüber unseren wirklichen Fans, und der überwiegende Großteil ist ja friedlich. Wir müssen den Anfängen wehren und dürfen nicht naiv sein."
Quelle: Rhein-Zeitung vom 26.11.07
Zuletzt bearbeitet von chris am 26.11.2007, 12:01, insgesamt einmal bearbeitet |
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