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Dr. Socrates Alterspräsident


Anmeldedatum: 17.10.2006 Beiträge: 8147 Wohnort: Koblenz
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Verfasst am: 03.07.2009, 16:18 Titel: DocSocBlog |
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Da das hier die "Testecke und Spielwiese" ist, möchte ich mich hier regelmäßig ein bisschen austoben. Mich fasziniert die Idee des Fussballblogs, die Art der Leute die dahinter stehen und die mitunter sehr lustigen, sehr nachdenklichen, aber auch sehr informativen Texte. Ich bin nicht so vermessen, mein Geschreibsel für überaus lesenswert zu halten, möchte aber gerne ein paar Fingerübungen in diese Richtung machen. Vielleicht finde ich ein paar Leser und sollte ich der Mehrheit "auf den Sack" gehen, ist es kein Problem, den Versuch zu beenden.
Letztlich ausgelöst wurde mein Aktivität durch das momentane Lesen des überaus empfehlenswerten Buches von Ben Redelings "Fussball ist nicht das Wichtigste im Leben......"(Verlag Die Werkstatt, 9,-- Euro oder so). Insofern empfehle ich auch den geneigten Lesern die Adressen www.scudetto.de bzw. www.malente-fussballshop.de.
Das Thema Fussball ist - auch gerade in Koblenz -verblüffenderweise stets ein Mittel, ins Gespräch zu kommen, zu philosophieren, zu spekulieren. Wir trafen uns heute mittag wieder in der Kantine. Unterschiedlichste Typen von der Berufsausübung her, vom Alter, vom sonstigen Background. Und schon gings los. Der beinharte FC Köln-Hardcore-Fan murmelte was von "Geheimfavorit". Seine erstaunliche Begründung war, dass die Quote für die Meisterschaft bei diversen Wettanbietern auf 1:75 festgelegt wurde, während im vergangenen Jahr noch 1:125 gezahlt worden wäre. Da sach' mal was gegen.
Dies wiederum ließ die Zockertypen an unserem Tisch sich lebhaft und phantasievoll ausmalen, wenn sie letzte Saison um diese Zeit auf Wolfsburg als Deutscher Meister oder Hoffenheim als Herbstmeister gesetzt hätten. Mindestens ein Jahresurlaub von 3 Wochen Malediven könnte jetzt abgefeiert werden. Und im übrigen habe man zur Kenntnis genommen, dass die Bayern "ihre Spielecke", die unter Klinsmann errichtet worden wäre, wieder abgebaut hätten. Offensichtlich sei diese mit Podolskis Weggang nach Köln überflüssig geworden.
Erstaunlich, dass im TuS-Forum erst jetzt ein "Bier-Thread" eröffnet wurde, gehören doch die beiden Kulturgüter Fussball und Gerstensaft untrennbar zusammen. Und wie zu erwarten, haben sich dort bereits mehrere schön lesbare Beiträge eingefunden. Dieser Thread wird hoffentlich noch lange aktiv sein, prima.
Die Sommerpause ist nun mal die Qual aller Qualen für den Fussballverrückten und gebiert auch in den diversen Foren die merkwürdigsten Beiträge. Da werden plötzlich die Nationalmannschaften der Polizei und der Bundeswehr einem Vergleichstest unterzogen, (Wahnsinn) und selbst ein seriöser Admin verrät (ungewollt?) Love-Stories von der Cocktail-Theke. Dabei wird es ab morgen ernst. Das erste Testspiel steht an und ab dem späten Nachmittag/Abend werden wir Bewertungen und Kritiken über die Mannschaft und die Einzelspieler lesen. Die jeweiligen Schreiber verfassen mit Herzblut, Liebe und Leidenschaft und doch ist es lediglich ein Kick, an den im August keiner mehr denkt.
Eine schöne Begebenheit aus dem o.a. Buch möchte ich kurz schildern. Der ehemalige Bochum-Profi Frank Benatelli schilderte auf Frage nochmal den bis dato einzigen Sieg von Bochum bei Bayern München, bei dem er ein Tor erzielte. Am Schluß resümiert er: "War allerdings auch kein großes Ding, dass wir das Spiel gewonnen haben. Unser Trainer war ja damals der Anzugträger und Weltmeister-Assistent von 1990, Holger Osieck. Und da ist sein Freund, der Franz Beckenbauer, vor dem Spiel in unsere Kabine gekommen und hat gemeint: "Immer nur schön über links spielen. Da steht der Ziege, der kann nichts. Und was soll ich sagen: Das haben wir dann auch ganz genau so gemacht!"
War halt mal ein Anfang.
Gruß Doc _________________ Nie wieder Faschismus!
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Dr. Socrates Alterspräsident


Anmeldedatum: 17.10.2006 Beiträge: 8147 Wohnort: Koblenz
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Verfasst am: 04.07.2009, 19:00 Titel: |
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Erst mal zwei Witzchen:
Der österreichische Fußball ist sukzessive in eine schwierige Situation geschlittert, weil sehr viele durchschnittliche Ausländer gekauft worden sind. Da fahren Vereinspräsidenten an den Plattensee auf Urlaub und bringen sich dann vier Kellner mit.
(Christoph Daum
Urlaubserkenntnis der Woche:
Traurig, aber wahr: Nicht alle Zimmermädchen sehen aus wie in den unbeschwerten Youporn-Clips ("Titanic")
Schöner sonniger Nachmittag in Polch. Sauber demokratisch stehen zwei verschiedene TuS-Teams(je Halbzeit) auf dem Feld und siegen 2:0. Jede Mannschaft erzielt ein Tor, jeweils durch eine Neuverpflichtung. Einer ist aber noch gar nicht verpflichtet, hat aber schon ein beflocktes Trikot. Dieses könnte - je nachdem - analog berüchtigter Briefmarkenfehldrucke später mal legendäre Preise bei ebay erzielen. Das angebotene Bier war ordentlich gekühlt, mit 2 Euronen nicht überteuert und die eifrigsten Polizisten standen auf dem Platz. Die TuS-Spieler der ersten Hälfte mussten 2 Stadionrunden "auslaufen", was mancher Fan angesichts der sengenden Hitze schon wieder als Rapoldersche Strafmaßnahme bezeichnete. Höchststrafe für Wiblishauser, der doch tatsächlich als Einziger fast 70 Minuten schweißtreibende Arbeit verrichten musste.
Miit einigen Mitusern und sonstigen Fachleuten wurde beiläufig über die neue Spielzeit geplaudert. Wir sehen alle keinen Favoriten für die ersten drei Plätze, halten Lauth und Auer für torgefährliche Leute und erkannten in Eversons Aktionen teilweise Paralellen zu Nobby Stiles. Kann eine Diskussion tiefschürfender sein? Ja sie kann, denn wir stellten nach genauer Analyse fest, dass Shefki Kuqi nach Ende seiner Karriere prädestiniert für den Job des Geldeintreibers bei der albanischen Mafia sei. Darüber hinaus ist es sonnenklar, dass der neue Toptorjäger der zweiten Liga Musculus ("Der Legionär") heißt.
Und nein, wir haben kaum etwas getrunken und von UR hat man nix, aber auch gar nix rufen gehört. Dabei hat bei seinem Johnny-Cash-Outfit nur die Gitarre gefehlt.
Schönen Tach
Doc _________________ Nie wieder Faschismus!
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Derbystar A-Jugend-Spieler


Anmeldedatum: 15.07.2008 Beiträge: 189 Wohnort: Koblenz
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Verfasst am: 04.07.2009, 21:34 Titel: |
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...das ist mal eine schöne Beschreibung des heutigen Fussballnachmittags auf dem Maifeld!
Mehr davon, Doc!
Ich konnte direkt nach der Arbeit in Polch auf den Fußballplatz und habe das Spiel und die warme Sonne im Rücken in vollen Zügen genossen.
Schöner Samstagnachmittag! _________________ ::: Für immer TuS Koblenz, egal wo... ::: |
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Dr. Socrates Alterspräsident


Anmeldedatum: 17.10.2006 Beiträge: 8147 Wohnort: Koblenz
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Verfasst am: 05.07.2009, 18:00 Titel: |
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Nach dem gestrigen schweren Spiel war heute Auslaufen in Form eines kleinen Fahrradtrips angesagt. Die Etappenziele bzw. Tankstopps hießen "Stattstrand" (schöne Lage, miese Plastikbecher, vertracktes Zahlungssystem, wenn man nur ein Weizen trinken möchte), Eisdiele Liebfrauenkirche (umsonst angefahren, Wartezeit analog Bananenlieferung in der DDR), Forumstreffenbiergarten Contel (leckere Getränke bei äußerst humanen Preisen).
Interessante Beobachtungen, wie lange jeweils Frauengruppen brauchen, um bei einer Anzahl gefühlter zweihundert leerer Tische, endlich -nach mehreren Anläufen und Wechseln - den genehmen Platz zu finden. Dagegen Männer: 4 Mann, erstbester Tisch, vier Bier, zack, zack.....
Der Rückweg ins Heimatdorf ging dann doch in die Knochen, aber als der MP3-Player im Zufallsrhythmus seiner 4 GB die Liveversion von "In the Court of the Crimson King" gefunden hatte, ging es wie von selbst. Cancellara wäre blass geworden.
Beim Stöbern gefunden:
"Medellin
Top-Model beendet Asprillas Karriere
Mit einem spektulären Auftritt hat der ehemalige kolumbianische Fußball-Nationalspieler Faustino Asprilla seine Karriere offiziell beendet. Der Stürmer, der mit dem italienischen Erstligisten AC Parma zweimal den UEFA-Pokal gewann und dem im Trikot des englischen Premier-League-Klubs Newcastle United gegen den FC Barcelona ein Hattrick gelang, ließ sich zunächst im schwarzen Smoking und weißer Limusine auf das Spielfeld fahren, ehe kurz vor dem Ende der Partie das kolumbianische Top-Model Claudia Perlwitz den bulligen Angreifer vom Platz geleitete.
Unter den vielen Stars, die sich zur Abschiedsgala des mittlerweile 39 Jahre alten Angreifers und WM-Teilnehmers von 1994 und 1998 in Medellin eingefunden hatten, zählten auch die ehemaligen Bundesliga-Profis und Asprilla-Weggefährten Roque Junior (Bayer Leverkusen), Ailton (Werder Bremen, Schalke 04) sowie Adolfo `El Tren´ Valencia (Bayern München)."
Ist doch schön, oder? Ich muss mich jetzt mal 2 Stunden zurückziehen und damit beschäftigen, dass ein an sich seriöser User im TuS-Forum mich als Hejel bezeichnet hat. Ob diese Depression bis zum morgigen Anpfiff weggeht? Wenn Musculus morgen (wieder mal in der 90.) den 3:2-Siegtreffer erzielt, dann geht was...............
Gruß Doc
P.S.: Auch zum ersten Mal gelesen: "DSF-Fussballexperte Ouzo Lattek" _________________ Nie wieder Faschismus!
Nie wieder Krieg!
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Verfasst am: Titel: |
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chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6789 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 05.07.2009, 21:43 Titel: |
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Sehr geil, Doc. Mach bitte weiter. Es wäre auch eine Überlegung wert, diesen Thread zum reinen Blog zu deklarieren. Technisch wird das aber schwierig.
Aber da Du mich oben erwähnt hast: Das mit der Love-Story war durchaus freiwillig. Warum sollte ich ein Geheimnis draus machen? Und zum Thema Bier schreibe ich jetzt anlässlich diesen tollen Threads noch eine mega-heisse (im wahrsten Sinne des Wortes) Bier-Story. _________________ "Genau so isses."
Christian Danner |
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Dr. Socrates Alterspräsident


Anmeldedatum: 17.10.2006 Beiträge: 8147 Wohnort: Koblenz
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Verfasst am: 07.07.2009, 21:17 Titel: |
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Wie der VW-Aufsichtsrat gemeinsam mit Zettel-Ewald der TuS einen Stürmer spendierte
Als in den vergangenen Jahren auch VW im Konzert der Bundesligagrößen mitmischen wollte, dem VfL Wolfsburg den Schachspieler Felix Magath als mächtigen sportlichen Einzelherrscher spendierte und die Mannschaft damit zum Deutschen Meister 2009 machte, wurden damit auch aktuell enorme Geldsummen in die Kasse gespült. Kommende Einnahmen u.a. aus der Champions-League lassen ein Agieren auf dem Transfermarkt in noch großzügigerer Form zu. Spätestens als ein Jungtalent namens Johnson bei der U 21-EM auf sich aufmerksam machte, war klar, dass man diesen Spieler in seinem Kader haben wollte. Und da der intellektuell angehauchte, just aus Griechenland zum Verein 1860 München zurückgekehrte Trainer Ewald Lienen in einem aufsehenerregenden Interview mit der Süddeutschen Zeitung lauthals kundtat, dass der Spieler Johnson seinen bis 2010 laufenden Vertrag gefälligst um einige Jahre zu verlängern habe, ansonsten er sich für die kommenden Spielzeit auf der Tribüne wiederfinden würde, konnte man ahnen wie der Hase läuft. Natürlich wird Johnson nicht verlängern (nächstes Jahr wäre er ablösefrei), ebensowenig möchte er ein Jahr mit dem Spielen aussetzen und ebensowenig wird Lienen es aushalten, dass der junge Mann evtl. auf der Tribüne zuschaut, wie es unten eben nicht für die 60zger rundläuft.
Und so wird er demnächst für ein paar Euronen in die Motorcity verkauft (Peanuts für Wolfsburg, viel Kohle für 60) und schwupps hat München das Kapital, um sich den Spieler Sukalo (zur Zeit noch Koblenz) als Ersatz einzuverleiben. Man munkelt, etwa 500.000 Euro flössen an das Deutsche Eck (Peanuts für 60, viel Kohle für Koblenz).
Dies widerum ermöglicht den Zockern aus Confluentia, endlich den bulligen Torjäger Shefki Kuqi vertraglich zu binden, der bereits seit einiger Zeit vorspielt. Tag für Tag wird verkündet, dass sowohl der eine (Kuqi), als auch der andere (TuS Koblenz) froh sei, in der neuen Saison zusammenzuarbeiten. Die Unterschrift eines Arbeitspapieres wird den Fans nur noch als Formsache vorgegegauggelt, äh vorgegauckelt.
Und so erlebe ich demnächst tatsächlich bei diesem Verein (ich glaubte irrtümlich, ich hätte dort schon alles erlebt), dass VW uns einen Spieler spendiert und TuS-Altfans der Königsbacher-Fraktion von ihren Opels, Fords und Daimlers auf einen Touran, Golf oder Polo umsteigen.
Was allerdings den Münchner Manager Stevic bewegt, nicht in Ruhe abzuwarten wie ihm Sukalo ablösefrei ins Nest fällt, ist wieder eine ganz andere Geschichte. Möglicherweise möchte er in die Fußstapfen seines Vorgängers Reuter treten, der immerhin einem ehemaligen Pfälzer Durchschnittskicker zu einer Jahresgage von kolportierten 450.000 Euro verhalf (und den man jetzt mangels Leistung bzw. loswerden will). Oder aber der an Körper und Geist zerrende Ramadan(i) tat sein übriges.
Wir werden sehen.........
Gruß Doc _________________ Nie wieder Faschismus!
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Verfasst am: 08.07.2009, 17:56 Titel: |
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@Doc
Da sieht man mal,was für ein Rieseneinfluß
die CL auf die TuS hat!
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Dr. Socrates Alterspräsident


Anmeldedatum: 17.10.2006 Beiträge: 8147 Wohnort: Koblenz
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Verfasst am: 08.07.2009, 20:05 Titel: |
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Dieser Nachtrag zu gestern muss jetzt sein. Die abgegebenen Erklärungen werden aber auch immer doller:
Wolfgang Loos (52): „Aber eigentlich ist alles sicher. Der Vertrag wird gerade übersetzt. Die Inhalte sind klar. Und in den nächsten Tagen gibt’s die Unterschrift.“
Wahrscheinlich sitzen seit Tagen einige Aushilfssprachstudenten mit ihren kleinen Langenscheidts über dem Übersetzungsmarathon. Der Student der WHU übersetzt den deutschen Text in das international gebräuchliche Wirtschaftsenglisch (Dauer: 2 Tage). Schwerer hat es da schon der in der Illegalität lebende Kosovo-Albaner, der wahlweise von deutsch in albanisch oder von englisch nach albanisch übersetzen darf. Sicherheitshalber wurde auch ein zweiter Übersetzer als Korrekturleser geordert; da ist schon mal einiges "merkwürdig" übersetzt worden. Gerne erinnert man sich nicht in Koblenz an den legendären Ausspruch eines ehemals mächtigen GmbH-Paten: "Die Jugos haben mich über den Tisch gezogen."
Für die berechtigten Interessen der finnischen Nationmannschaft muss das Dokument jedoch nochmals übersetzt werden. Auf dem Übersetzungsmarkt läuft gerade eine Auschreibung auf der Suche nach dem billigsten Lohnschreiber. Es werden folgende Varianten angeboten:
a) Deutsch-Finnisch b) Englisch - Finnisch c) Albanisch - Finnisch. Der Preiskampf tobt, die Frist läuft.
Sollten alle Übersetzungen getätigt worden sein, müssen diese von einem unabhängigen, neutralen Gutachter nochmals geprüft werden. Es gilt zu verhindern, dass am Ende ein Text herauskommt, der sich sehr stark mit den besten chinesisch-deutschen Übersetzungen für diverse Betriebs- und Bedienungsanleitungen messen kann (Waffelautomaten, Taschenrechner, Eierkocher).
Das sind die wahren Tücken und Härten des einsamen Geschäftes, das Herr Loos betreibt. Meine Idee wäre gewesen, in einem vor kurzem abgeschlossenen Vertrag das Wort "Njazi" durch "Shefki" zu ersetzen, viellecht ein paar Zahlen zu ändern und schwupps, Thema durch. Aber mich fragt ja keiner.........
"All I got is a red guitar, three chords and the truth" - Das heutige Musikrätsel: Welches Lied, von wem komponiert? Dem ersten Löser ein Bier vom Doc, beim ersten Heimspiel.
Gruß Doc _________________ Nie wieder Faschismus!
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Herr Ferres Kapitän der 1.


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Verfasst am: 08.07.2009, 20:23 Titel: |
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| jimi Hendrix |
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Herr Ferres Kapitän der 1.


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Verfasst am: 08.07.2009, 20:31 Titel: |
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Das wichtigste vergessen:
Bob Dylan hats geschrieben,Hendrix zuerst,später auch U2 gespielt |
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Dr. Socrates Alterspräsident


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Verfasst am: 08.07.2009, 20:51 Titel: |
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Sehr gut! Treffen wir die genaue Verabredung kurz vor dem Bielefeld-Match. Ich melde mich. Das war aber nur ein Aufgalopp, nächstes Rätsel wird schwerer.
Gruß Doc _________________ Nie wieder Faschismus!
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Herr Ferres Kapitän der 1.


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Verfasst am: 09.07.2009, 12:22 Titel: |
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Mensch Doc,
zum ersten Mal im Leben was gewonnen!!
Das werde ich genießen!!
Viele Grüße |
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Dr. Socrates Alterspräsident


Anmeldedatum: 17.10.2006 Beiträge: 8147 Wohnort: Koblenz
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Verfasst am: 12.07.2009, 18:22 Titel: |
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Eine gewisse Pralelle zu Lomic?:
"Der Fußball tanzt jetzt bei Ajax
Mit Timothée Atouba hat der HSV einen Künstler ziehen lassen, einen großen Nonkonformisten des Fußballs, der dem Spiel etwas von seiner Magie zurückgab.
Der Zauberer ist weg. Thimothée Atouba folgt Trainer Martin Jol, wechselt vom Hamburger SV zu Ajax Amsterdam. Jol steht auf Atouba.
In Hamburg gab es auch eine andere Fraktion. Die raufte sich die Haare, wenn Atouba im eigenen Strafraum dem Gegenspieler den Ball durch die Beine schob. Ihn austrickste - ein Mal, zwei Mal. Wenn er zu seinen Flankenläufen ansetzte und Außenstürmer Ivica Olic hinten übernehmen musste.
Atouba tanzt nicht nur nach Siegen vor den Fans, er tanzt auch seine Gegenspieler aus. Er tanzt Fußball. Er kann auch zaubern. Gute Zauberer wissen für einen Moment nicht, wo das Kaninchen ist. Atouba weiß nicht immer, wo der Ball ist. Entscheidend ist, dass es auch der Gegenspieler nicht weiß und Atouba sich schneller erinnert. Es gibt Momente, in denen die Zuschauer seinem Spiel gebannt folgen, und Atoubas Gegenspieler geht es ebenso. Mancher konnte sich der Faszination nur mit Gewalt entziehen: Der Zauber musste per Foul gebrochen werden.
Atoubas Spiel war für all die Zuschauer, für die Fußball mehr ist als grätschen, kämpfen und 1 : 0, ein Geschenk. Diejenigen, die Atouba mit Angst sahen, haben vergessen, weshalb sie ins Stadion gehen, weshalb sie selbst Fußball gespielt haben, weshalb sie mangels Talent aufgehört haben, weshalb sie dieses Spiel lieben.
Atoubas Spiel ist so, dass man stets ein wenig Sorge spürt. Das muss man aushalten, weil er etwas riskiert. Keine Liebe ohne Risiko. Thimothée Atouba gab dem Spiel des HSV das, was zu finden taktisch so schwierig geworden ist: Raum und Zeit. Seine Dribblings, bei denen er den Gegenspieler wie einen Brummkreisel über den Rasen drehte, gaben der Mannschaft Zeit. Und Raum, den er mit seinen Flanken öffnete. Mit Atouba bekam das Spiel des HSV Tempo, Höhe, Tiefe und Breite.
Als er mal nach einer Verletzung zurück ins Team wollte und zu viel riskierte, da lag er nach einem Ballverlust bäuchlings im Mittelfeld. Trainer Huub Stevens stand in der Coaching-Zone und tobte. Atouba machte sich so lang, dass er zwischen den Grashalmen kaum zu sehen war. Der Gegenangriff lief, Olic versuchte zu retten. Atouba rappelte sich auf und lief einen großen Bogen um Stevens herum und war so noch später hinten. So demonstriert man einem Trainer, dass Wutanfälle schaden.
Atouba zeigt, was am Fußball mehr ist als Geld, Logen, Ergebnisse und Fouls. Manche wollen an dieses Mehr nicht mehr erinnert werden, weil die Erinnerung schmerzt. Dabei bietet dieses Mehr die Basis für die Kritik am Fußball. Atoubas Spiel verweist auf das, was im Begriff Fußball enthalten ist, was die Realität aber häufig verweigert. Er gibt der reduzierten Realität des Fußballs etwas vom Ganzen des Spiels zurück. Wenn Atouba das Ganze in seinen Widersprüchen für einen Moment wahr macht, ist das Glück.
Atouba zeigt, was möglich ist, weil er so viele Möglichkeiten hat. Er schickte den Ball auf die andere Seite des Spielfelds, zu Rafael van der Vaart. Der kleine Niederländer war kein großer Kopfballspieler, kam aber meist dennoch an den Ball, weil der gegnerische Verteidiger mit Atoubas Bällen nichts anfangen konnte, außer sie van der Vaart auf den Fuß zu legen. Atouba konnte mit Piotr Trochowski Doppelpass spielen, er konnte Steilpässe auf den nimmermüden Olic spielen, er konnte sich durchs Mittelfeld dribbeln. Zurück zu spielen widerspricht Atoubas Spielauffassung.
Dass in Atoubas Spielweise eine politische Dimension steckt, wurde deutlich, als er wegen einer Schambeinentzündung kaum trainieren konnte und mangels Alternativen doch spielen musste. Er war jedes Mal ein wenig früher kaputt. Er schleppte sich über den Platz, es tat beim Zugucken weh. Als Trainer Thomas Doll den völlig ausgepumpten Mann im Dezember 2008 beim Champions League-Spiel gegen ZSKA Moskau vom Platz holte, brüllte es von den Business-Seats des Volksparks: "*****", "Kanacke", "Affe".
Atouba zeigte den Rassisten den Finger. Die Bild schrieb: "Ein Skandal! Atouba beleidigt alle Fans - und darf weiter seine Millionen kassieren. Beim HSV verdient der Afrikaner 1,2 Mio Euro Jahres-Gage. Bis 2009", und forderte seine Entlassung. Doch der HSV belegte den Kameruner mit einer Geldstrafe und zwei Spielen Sperre. Die Fans kamen mit Atouba-Schals und -T-Shirts zu den nächsten Spielen und riefen seinen Namen. Die rassistischen Schlipsträger, die sich zum Stadionbesuch einladen lassen, erhielten Stadionverbot. Die Mannschaft solidarisierte sich mit ihrem Verteidiger.
Atouba war in der Mannschaft beliebt. Obwohl er manchmal seinen Pass vergisst, was Nicht-EU-Bürgern Schwierigkeiten machen kann. Er kommt auch mal zu spät zum Bus. Das mag einem Vereinsvorstand, der Fußballspieler als Investitionen betrachtet, sauer aufstoßen. Dem missfiel auch, dass verschiedene Berater in Atoubas Namen verhandelten. Atoubas Vertrag wurde nicht verlängert.
Nun muss der HSV ohne ihn auskommen. Gut, dass wenigstens Pitroipa noch da ist."
Na ja, ich glaube ein bisschen schon.......
Ansonsten bin ich am Wochenende bei langen Fahrten auf der Autobahn angesichts der vorbeirasenden Nummernschilder ins Grübeln gekommen, ob in Aachen eigentlich das Wuschkennzeichen AC - AB ausgegeben wird. Merkwürdig, welche Gedanken sich in mein Hirn einschleichen.
VW hat uns nun doch nicht Shefki Kuqi spendiert. Die finanzielle Hilfe kam überraschend aus der Türkei (DenizliSpor). Noch viel merkwürdiger......
Im tiefsten Bayern, in einer völlig kargen Landschaft zwischen zwei 150-Seelen-Dörfern entdecke ich an einer Bushaltestelle eine Riesensprayerschrift: "Sektion Stadionverbot". Merkwürdig?
Am allermerkwürdigsten wieder mal "Titanic":
"Neues aus der Wissenschaft
US-Luftfahrtexperten haben knapp zwei Jahre, nachdem der Milliardär Steve Fossett mit seinem Flugzeug tödlich verunglückt ist, das Rätsel um dessen Tod gelöst. Der Abenteurer ist auf seinem letzten Flug vermutlich abgestürzt, so das abschließende Ergebnis der Fachleute."
Schöne Woche
Gruß Doc _________________ Nie wieder Faschismus!
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Dr. Socrates Alterspräsident


Anmeldedatum: 17.10.2006 Beiträge: 8147 Wohnort: Koblenz
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Verfasst am: 13.07.2009, 21:13 Titel: |
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Für heute mal noch eine schöne Geschichte (abgekupfert aus Ben Redelings - "Fussball ist nicht das Wichtigste im Leben....."):
"Das erinnert doch sehr an die Geschichte des armen Keepers des holländischen Ehrendivisionärs Den Haag, Stefan Postma (damals Wolverhampton Wanderers). Der hat in kurzer Zeit gleich eine ganze Reihe von vielen kleinen Fehlern auf einmal begangen. Angefangen hatte es damit, dass er beim Liebesspiel mit seiner englischen Freundin die Videokamera hat laufen lassen. Dass er auf dem entstandenen Filmchen nur von hinten zu sehen ist, entschärfte die delikate Sache nur leider unwesentlich für ihn. Denn dem liebestollen Postma war Fehler Nummer zwei unterlaufen: Der um die breiten Hüften seiner Freundin geschnallte Gummidildo war deutlich auf dem Film zu erkennen - und auch, worin dieser steckte. Dies wäre allerdings auch nicht weiter schlimm gewesen, wenn das Videoband unter sicherem Verschluss geblieben wäre. Doch Postma beging Fehler Nummer drei: Er heuert bei einem Klub in den Niederlanden an und ließ seine enttäuschte Freundin in England zurück. Und genau in dem Moment, in dem er das Flugzeug Richtung Kontinent bestieg, machte Postma den nächsten und alles entscheidenden Fehler: Er ließ nicht nur seine frustrierte Freundin zurück, sondern auch das gemeinsam gedrehte Sexvideo. Und alsbald hatte die verlassene Lady nichts besseres zu tun, als das erotische Filmchen in einem bekannten Internet-Auktionshaus zu Höchstpreisen feilzubieten. Ein Fernsehsender bekam Wind von der Sache, kaufte das Video und strahlte es zur besten Sendezeit im niederländischen TV aus. Für die Fans der gegnerischen Klubs natürlich ein gefundenes Fressen. Und so dichteten die Anhänger des nächsten Gegners von Den Haag, die Supporters von Ajax Amsterdam, eine ziemlich deftige Hymne zu Ehren des Torhüters, der im Jahr 2006 das Pech hatte, in kurzer Zeit eine ganze Reihe von vielen kleinen Fehlern auf einaml zu begehen: " De keeper van Den Haag, van Den Haag. Heeft een Dildo in z'n maag. Dat is toch, dat is toch, dat is toch niet gezond. Zo'n dildo, zo'n dildo, zo'n dildo in je kont."
Gruß Doc _________________ Nie wieder Faschismus!
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Dr. Socrates Alterspräsident


Anmeldedatum: 17.10.2006 Beiträge: 8147 Wohnort: Koblenz
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Verfasst am: 15.07.2009, 21:35 Titel: |
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Ich hatte den Uli Hoeneß mit seinem Transfergepolter im Kopf, einige m.E. interessante Gedanken über unseren potentiellen Fan-Dachverband und ein bisschen Geplauder über die "Bad Bertrich Berichterstattung". Und dann....ZIEHL!
Die Geschichte treibt mich echt um. Ich begebe mich ungern auf dünnes Eis und kommentiere normalerweise nur harte Fakten. Aber gelernt habe ich doch, zunächst als Gerücht auftauchende Geschichten mal als Müll, mal aber auch als ziemlich nahe an der Wahrheit zu bewerten. Ich schreibe einfach mal als Fiktion weiter, unter der Annahme, der Verein (die GmbH) will einen Spieler unbedingt loswerden und hat dafür letztlich ein drastisches Mittel gewählt. Spontan fielen mir eigentlich nur wenige fristlose Entlassungen von Profifussballspielern ein. Kasalo (Nürnberg) als Wettbetrüger (der absichtlich Eigentore verursachte) und Göktan als Kokser sind da ganz klare Beispiele für gerechtfertigte fristlose Entlassungen. Schon bei Nico Patschinsky (Union Berlin), der wahrlich kein einfacher Kerl ist, musste der entlassende Verein vor Gericht eine empfindliche Niederlage hinsichtlich der Rechtfertigung einer fristlosen Kündigung hinnehmen.
Und nun der Rüüd. Ich war live dabei, als beim Trainingsauftakt der Spieler Ziehl mit der sog. "Jugo-Fraktion" von der Teilnahme am Training ausgeschlossen wurde und lediglich ein paar Runden laufen durfte bzw. konnte. Offensichtlich fassungslos stand er später auf der Tartanbahn mit ausgebreiteten Armen vor dem Vorstandsmitglied Dill und erzählte wohl irritiert, wie es ihm in der Kabine ergangen war.
Hätte man ihm das nicht schon lange vorher sagen können? Ich kann noch irgendwie Verständnis haben, wenn ein Trainer meint, sportlich nicht mehr auf einen Spieler bauen zu können bzw. zu wollen. Kann man dies nicht wenige Tage nach Ablauf der alten Saison mit dem Spieler besprechen und ihm so eine faire Chance geben, sich frühzeitig um ein anderes Arbeitsverhältnis zu bemühen?
Zweiter Akt: Als die Suspendierungsaktion auch öffentlich Kreise zog, begründete man diese -wahrscheinlich ohne langes Nachdenken- u.a. auch mit einer "mangelnden Einstellung dieser Spieler in der letzten Saison, insbes. in Ingolstadt und das böse Wort von den "Balkan-Söldnern", die keinen Charakter hätten, machte die Runde. Selbst wenn es so gewesen wäre: Wie kann man dann einen Rüdiger Ziehl in denselben Topf werfen und ihm somit grob fahrlässig bzw. vorsätzlich einen Ruf anhängen, der wahrscheinlich bei keinem anderen Spieler so unzutreffend ist wie bei Rüdiger Ziehl. Eine verheerende Außenwirkung.
Dritter Akt: Mehrfach vermeldet der Verein Vertragsauflösungen mit Spielern, d.h. gegen eine bestimmte Summe stiegen diese aus einem laufenden Vertrag aus. Diese Möglichkeit konnte bei Rüdiger Ziehl nicht greifen? Wer will mir denn das erzählen, Bullshit.
Aber selbst wenn Rüdiger Ziehl seinen Vertrag erfüllen und sich die Teilnahme am ordnungsgemäßen Training (die ihm übrigens rechtlich zusteht, einschlägige Urteile sind vorhanden) erstreiten wollte, rechtfertigt dies denn eine solche Gegenreaktion eines Vereines, der doch weißgott schon genug Schei.ße gebaut hat? Never!
Ich weiß, das gewiefte Juristen durch "Krümmelsuchen" schon irgendwas finden, um eine solche Maßnahme durchzuziehen. Ich weiß auch, dass wir nicht mehr in der Verbandsliga sind und das der Profifussball ein "Haifischbecken" ist. Aber hat denn der alte Berthold Brecht immer recht mit seiner Behauptung: "Erst kommt das Fressen und dann die Moral"?
Hat er natürlich nicht, und die Gegenbeispiele - auch im Bundesligafussball - muss ich Euch doch nicht aufzählen.
Ich habe mir jetzt das ganze Sommerpausengedöns bei unserer TuS ohne schriftliche Wertung betrachtet. Aber irgendwie platzt mir langsam der Kragen. Bei aller Freude über einen Shefki Kuqi oder Melinho, was hier passiert, hat doch mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung einer Mannschaft nix zu tun. Jede Menge Stammspieler bzw. potentielle Stammspieler ohne Not raus (Bajic, Lomic, Sukalo, Vata, Taylor sind schon eine halbe Mannschaft) und jede Menge Neuzugänge kunterbunt dazugeholt. Kapital liegt brach, gleichzeitig heißt es sparen, sparen, sparen, Trainerassistenten werden gewechselt und die zeitintensiven Jobs als "Ballholer, Trikotwäscher usw..." werden wahrscheinlich mit 400,-- Euro abgespeist. Mann, mann, mann.........Und wieder fahren 28 Mann in das Trainingslager, 3 oder vier haben noch Vertrag und zwei oder mehr sollen noch kommen. Geht's noch?
Aber in Anlehnung an einen anderen Forumsuser kann ich nur folgendem beipflichten: Geht die Sache sportlich gut, steht UR (und nur ihn mache ich alleine verantwortlich) glänzend da. Geht es schief und man müsste wirklich als letztes Mittel den Übungsleiter wechseln, kassiert UR seine 1 Mio Abfindung und wird ungestraft behaupten können: "Diesen Amateurverein, in dem nix vorangeht, konnte selbst ich - der große Systemmagier - nicht retten."
Ich freue mich trotz allem auf die Saison. Die Dauerkarte ist gesichert. Aber zum ersten Spiel gehe ich seit heute mit ganz anderen - nämlich sehr gemischten - Gefühlen. Und das Regime Rapolder werde ich mir ganz genau ansehen.
Diskussion eröffnet bzw. erwünscht.
Zur Zeit desillusioniert: Doc _________________ Nie wieder Faschismus!
Nie wieder Krieg!
Nie wieder vierte Liga! |
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