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Daham-Debüt gegen FCK?

 
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chris
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BeitragVerfasst am: 31.08.2007, 11:52    Titel: Daham-Debüt gegen FCK? Antworten mit Zitat

Koblenzer Neuzugang vor Derby im Blick­punkt

Daham-Debüt gegen FCK?

Koblenz - Für TuS Koblenz steht heute mit der Partie gegen den 1. FC Kai­sers­lau­tern das erste von vier Heim­spie­len gegen namhafte Klubs der Zweiten Liga an. Grund genug für TuS-Trainer Uwe Rapolder, die gestie­gene Erwar­tungs­hal­tung im Umfeld zurecht­zurü­cken.

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Unver­mit­telt im Blick­punkt: Nou­red­dine Daham stürmt ab sofort für TuS Koblenz - und könnte bereits gegen seinen Ex-Klub Kai­sers­lau­tern als "Joker" zum Einsatz kommen.

Das leise Grummeln im Umfeld ist offenbar auch zu Uwe Rapolder durch­gedrun­gen. Es läuft noch nicht rund bei TuS Koblenz, was ver­ein­zelt Zweifel aufkommen lässt. Zweifel, ob die positiven Eindrücke aus der Vor­berei­tung auch nach­hal­tig in der Saison umgesetzt werden können. Gerade beim 0:1 am Sonntag in St. Pauli blieben etliche Wünsche offen. Und jetzt geht's im rheinland-pfäl­zischen Derby gegen den 1. FC Kai­sers­lau­tern, eine Mann­schaft, die nach dem ver­korks­ten Sai­son­start kaum ein­zuschät­zen ist.

Rapolder: "Ist doch völlig normal"

"Was im Moment bei uns passiert, ist doch völlig normal", setzte Rapolder im Rahmen der Pres­sekon­ferenz zu einer umfas­sen­den Situa­tions­beschrei­bung an, "bei so vielen neuen Spielern braucht es eben seine Zeit, bis wir die nötige Homo­genität in der Mann­schaft haben. Auf dem Platz und außerhalb." Der Übergang vom Trainings- in den Wett­kampf­betrieb ist nicht so gelungen, räumt Rapolder unum­wun­den ein, "aber zu Beginn einer langen Saison müssen sich eben viele Mecha­nis­men erst ein­schlei­fen." Um diesen Prozess zu beschleu­nigen, hat sich der Trainer zwi­schen­zeit­lich auch von seiner unan­geneh­men Seite gezeigt. Mangelnde Leis­tungs­bereit­schaft bei den Übungs­ein­hei­ten und ver­ein­zelte Nach­läs­sig­kei­ten bei der Disziplin mag Rapolder gar nicht, "denn gerade diese Faktoren müssen in der Liga unsere Stärken sein". Um sich zu eta­blie­ren, muss es bei TuS Koblenz das Kollektiv richten - so die klare Ansage des Fußball-Lehrers.

Vor diesem Hin­ter­grund wird es gegen Kai­sers­lau­tern spannend sein zu beob­ach­ten, ob jene Akteure, die in St. Pauli draußen bleiben mussten, eine ent­spre­chende Reaktion zeigen. Denn, so lässt Rapolder durch­bli­cken, "es kann gut sein, dass alle wieder in der Startelf stehen werden". Die Eindrücke unter der Woche jeden­falls haben den Trainer darin bestärkt, dass seine Maßnahmen gegriffen haben. "Das Training am Montag auf dem Feld war ordent­lich, auch bei der Einheit im Wald am Dienstag hat sich keiner verlaufen", so der Coach. Rapolders grundsätz­liche Botschaft an die Mann­schaft: "Ich verliere lieber ein Spiel als meine Linie."

"Der FCK hat im Moment etwas Druck"

Mit einem kompakten und mutigen Auftreten würden die TuS-Spieler also den Trainer und vor allem die Zuschauer erfreuen, die sich auf ein unter­halt­sames Derby gegen Kai­sers­lau­tern freuen. "Der FCK hat im Moment etwas Druck", sagt Rapolder über den Gegner - was der TuS durchaus in die Karten spielt. Ein ver­unsi­cher­ter oder nervöser Kon­tra­hent könnte den Koblen­zern die Räume öffnen, diese leise Hoffnung schwingt vor der pres­tige­träch­tigen Partie durchaus mit. Anders­herum stellt Rapolder heraus, "dass wir uns gerade in der Frühphase der Saison keinen Druck auf­erle­gen dürfen".

Mög­licher­weise wird es ja auch eines dieser Spiele, von dem man aus einem ganz spe­ziel­len Grund noch lange sprechen wird. Der Grund heißt Nou­red­dine Daham und ist am Mittwoch vom FCK zur TuS gewech­selt. Die Pfälzer hatten bei den Transfer-Ver­hand­lun­gen noch versucht, den Algerier für die Partie aus dem Rennen zu nehmen. Ver­geb­lich, Daham ist spiel­berech­tigt. "Mal sehen, ob er reinkommt", hält sich Rapolder alle Optionen offen. Dass sich der TuS-Trainer insgesamt gut gelaunt zeigt, hängt wohl auch mit der Statistik zusammen: Seit Rapolder bei der TuS an der Sei­ten­linie steht, gab's stets einen Heimsieg.

Sven Sabock - Foto: Thomas Frey

Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html
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