chris Admin


Anmeldedatum: 13.10.2006 Beiträge: 6811 Wohnort: Koblenz-Güls
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Verfasst am: 31.08.2007, 11:52 Titel: Daham-Debüt gegen FCK? |
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Koblenzer Neuzugang vor Derby im Blickpunkt
Daham-Debüt gegen FCK?
Koblenz - Für TuS Koblenz steht heute mit der Partie gegen den 1. FC Kaiserslautern das erste von vier Heimspielen gegen namhafte Klubs der Zweiten Liga an. Grund genug für TuS-Trainer Uwe Rapolder, die gestiegene Erwartungshaltung im Umfeld zurechtzurücken.
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Unvermittelt im Blickpunkt: Noureddine Daham stürmt ab sofort für TuS Koblenz - und könnte bereits gegen seinen Ex-Klub Kaiserslautern als "Joker" zum Einsatz kommen.
Das leise Grummeln im Umfeld ist offenbar auch zu Uwe Rapolder durchgedrungen. Es läuft noch nicht rund bei TuS Koblenz, was vereinzelt Zweifel aufkommen lässt. Zweifel, ob die positiven Eindrücke aus der Vorbereitung auch nachhaltig in der Saison umgesetzt werden können. Gerade beim 0:1 am Sonntag in St. Pauli blieben etliche Wünsche offen. Und jetzt geht's im rheinland-pfälzischen Derby gegen den 1. FC Kaiserslautern, eine Mannschaft, die nach dem verkorksten Saisonstart kaum einzuschätzen ist.
Rapolder: "Ist doch völlig normal"
"Was im Moment bei uns passiert, ist doch völlig normal", setzte Rapolder im Rahmen der Pressekonferenz zu einer umfassenden Situationsbeschreibung an, "bei so vielen neuen Spielern braucht es eben seine Zeit, bis wir die nötige Homogenität in der Mannschaft haben. Auf dem Platz und außerhalb." Der Übergang vom Trainings- in den Wettkampfbetrieb ist nicht so gelungen, räumt Rapolder unumwunden ein, "aber zu Beginn einer langen Saison müssen sich eben viele Mechanismen erst einschleifen." Um diesen Prozess zu beschleunigen, hat sich der Trainer zwischenzeitlich auch von seiner unangenehmen Seite gezeigt. Mangelnde Leistungsbereitschaft bei den Übungseinheiten und vereinzelte Nachlässigkeiten bei der Disziplin mag Rapolder gar nicht, "denn gerade diese Faktoren müssen in der Liga unsere Stärken sein". Um sich zu etablieren, muss es bei TuS Koblenz das Kollektiv richten - so die klare Ansage des Fußball-Lehrers.
Vor diesem Hintergrund wird es gegen Kaiserslautern spannend sein zu beobachten, ob jene Akteure, die in St. Pauli draußen bleiben mussten, eine entsprechende Reaktion zeigen. Denn, so lässt Rapolder durchblicken, "es kann gut sein, dass alle wieder in der Startelf stehen werden". Die Eindrücke unter der Woche jedenfalls haben den Trainer darin bestärkt, dass seine Maßnahmen gegriffen haben. "Das Training am Montag auf dem Feld war ordentlich, auch bei der Einheit im Wald am Dienstag hat sich keiner verlaufen", so der Coach. Rapolders grundsätzliche Botschaft an die Mannschaft: "Ich verliere lieber ein Spiel als meine Linie."
"Der FCK hat im Moment etwas Druck"
Mit einem kompakten und mutigen Auftreten würden die TuS-Spieler also den Trainer und vor allem die Zuschauer erfreuen, die sich auf ein unterhaltsames Derby gegen Kaiserslautern freuen. "Der FCK hat im Moment etwas Druck", sagt Rapolder über den Gegner - was der TuS durchaus in die Karten spielt. Ein verunsicherter oder nervöser Kontrahent könnte den Koblenzern die Räume öffnen, diese leise Hoffnung schwingt vor der prestigeträchtigen Partie durchaus mit. Andersherum stellt Rapolder heraus, "dass wir uns gerade in der Frühphase der Saison keinen Druck auferlegen dürfen".
Möglicherweise wird es ja auch eines dieser Spiele, von dem man aus einem ganz speziellen Grund noch lange sprechen wird. Der Grund heißt Noureddine Daham und ist am Mittwoch vom FCK zur TuS gewechselt. Die Pfälzer hatten bei den Transfer-Verhandlungen noch versucht, den Algerier für die Partie aus dem Rennen zu nehmen. Vergeblich, Daham ist spielberechtigt. "Mal sehen, ob er reinkommt", hält sich Rapolder alle Optionen offen. Dass sich der TuS-Trainer insgesamt gut gelaunt zeigt, hängt wohl auch mit der Statistik zusammen: Seit Rapolder bei der TuS an der Seitenlinie steht, gab's stets einen Heimsieg.
Sven Sabock - Foto: Thomas Frey
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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