chris Admin


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Verfasst am: 28.07.2007, 10:30 Titel: Bogavac: Helfer und Torjäger zugleich |
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Koblenzer Neuzugang ist variabel einsetzbar
Bogavac: Helfer und Torjäger zugleich
KOBLENZ. Dragan Bogavac passt nahezu perfekt ins Anforderungsprofil von TuS-Trainer Uwe Rapolder. Der Neuzugang des Koblenzer Fußball-Zweitligisten ist technisch versiert, variabel, schnell - und vor allem torgefährlich.
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Trickreich, schnell und torgefährlich: Neuzugang Dragan Bogavac hat sich bei Zweitligist TuS Koblenz prompt etabliert und stellt eine Verstärkung für die Offensive dar. Foto: Thomas Frey
Einmal hat er es dann doch noch getan. Als sich das Testspiel der TuS Koblenz beim Bezirksligisten SG Mülheim-Kärlich am Mittwoch dem Ende zuneigte und die Torausbeute gerade für die Zuschauer mit zwei Treffern etwas mager ausgefallen war, nahm sich Dragan Bogavac ein Herz und zeigte einen jener Antritte, wie man sie in den kommenden Monaten vermutlich des Öfteren von ihm zu sehen bekommen wird. Mit dem Ball am Fuß überlief der neue Mann im blau-schwarzen Trikot auf der linken Seite die gegnerische Abwehrreihe und passte im Strafraum nach innen, wo Anel Dzaka nur noch vollstrecken musste - eine fast exakte Kopie des Treffers zum 1:0 gegen Slavia Prag, als Tayfun Pektürk der Nutznießer der herausragenden Vorarbeit gewesen war.
"Er ist ein Spieler für die Zuschauer - die lieben ja die ganz Kleinen, die ihren Gegenspielern durch die Beine laufen", sagt Uwe Rapolder schmunzelnd über Bogavac. Natürlich weiß der Trainer von TuS Koblenz, dass der von Wacker Burghausen gekommene Neuzugang für weitaus wichtigere Aufgaben als den Einsatz im Unterhaltungsprogramm verpflichtet wurde.
Aufgrund seiner Technik, Schnelligkeit und Torgefahr soll Bogavac zu einem wichtigen Baustein im System von Rapolder werden. "Ich spiele am liebsten im Sturm", bekennt zwar der 27-jährige Akteur - ob es dazu kommen wird, darf angesichts der Eindrücke der Vorbereitung allerdings bezweifelt werden. Gerade aufgrund der Verletzungen von Du-Ri Cha und Evangelos Nessos wurde er zunächst auf die rechte Offensivseite versetzt. Bogavac hat diese Schlüsselposition bislang hervorragend bekleidet. Und wenn Rapolder sagt, dass "unsere Stärke das Team ist und er Egoismen ablegen und sich einordnen muss", so ist das mehr als nur eine Andeutung, dass Bogavac zunächst eher Zuarbeiter denn Vollstrecker in vorderster Front werden wird.
Der Montenegriner hat sich mit seiner neuen Rolle angefreundet - schließlich bekennt er sich selbst zum mannschaftlichen Zusammenspiel als oberster Maxime. "Wenn ich nächste Saison nur ein Tor schieße und wir steigen dafür auf, ist es mir natürlich lieber", sagt Bogavac. Dass er seinem neuen Team das Potenzial für einen vorderen Tabellenplatz zuschreibt, ist dabei nicht nur so dahingesagt: "Wir haben die Möglichkeit auf den vierten oder dritten Platz, wenn wir gut spielen - wenn nicht, dann wollen wir nicht absteigen." Auch bei Bogavac haben die zurückliegenden Wochen eine gesteigerte Erwartungshaltung für die kommende Saison geweckt.
Dass die Bundesliga das persönliche Ziel des 1,69 Meter kleinen Offensivmannes ist, steht ebenso außer Frage. "Ich hatte auch Angebote von zwei, drei Klubs aus der ersten Liga", gesteht er, "aber Uwe Rapolder hatte mich angerufen und davon überzeugt, dass Koblenz eine gute Mannschaft hat." Gepaart mit einem guten finanziellen Angebot dürfte die TuS damit ein Paket geschnürt haben, zu dem Bogavac nicht Nein sagen wollte. Seinen eigenen Beitrag will "Boga", wie seine Mitspieler ihn nennen, vor allem in Form von Toren beisteuern: "In Burghausen habe ich in zwei Jahren 18 Tore geschossen. TuS Koblenz hat eine bessere Mannschaft - warum sollten es nicht mehr werden?"
Christoph Oster
Quelle: RZ-Online - http://rhein-zeitung.de/a/sport/r/tus-1.html |
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